Penne mit Walnusspesto

Redaktion, 16. Februar 2007, 17:00
foto: yun
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150 g Walnüsse
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 frische Chilischote
3 EL Crème fraîche
50 g geriebener Parmesan
Olivenöl
500 g Penne
Salz, Pfeffer

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mahlzeit

selten so ein ungustiöses speisenfoto gesehn...

Walnüsse schmecken zu intensiv

Ich hab mal Penne mit einer Walnußsauce gemacht, und die Sauce war mir persönlich dann zu bitter.
Ich dachte, vielleicht hätte ich geschälte Walnüsse verwenden sollen, dann wärs vielleicht weniger bitter geworden.
Dazu kommt noch die nicht sehr appetitliche Farbe, der nur durch reichlich Grünes beizukommen ist, aber dann fühlt man sich mehr als Wiederkäuer beim Essen.

Tut mir leid, daß ich dieses Rezept zerrede, aber ich hab mit Walnußsauce keine guten Erfahrungen gemacht. Kann natürlich auch an mir liegen und grundsätzlich finde ich so eine Sauce schon gut, sonst hätt ichs ja nicht probiert.

Walnüsse...

... sind extrem empfindlich: längere Lagerung nur dunkel und kühl; am besten aber ganz frische und wirklich Spitzenqualität verwenden; dann werden die Nüsse auch nicht bitter. Statt Petersil schmeckt Majoran ganz hervorragend und statt Creme fraiche kann man auch Olivenöl verwenden (is zwar noch fetter, schmeckt aber nicht so säuerlich). Ein paar Tomaterl dazu und alles super. Weil Walnussfett soooooo gesund is. Jam!

die überschrift ...

... les ich wirklich gern! ;-)
danke einmal mehr,
auch fürs rezept natürlich.

Ach ja,

und irgendwie habt's vergessen, den Parmesan nach dem Pürieren unterzurühren.

Klingt vernünftig.

einziger Kritikpunkt: so eine Sauce hätte durchaus frisch gemachte Nudeln verdient.

ich glaube neimand hier hindert sie daran,die nudels selbst zu machen...ist halt eine zeitfrage

aber wie schon einige andere poster würde ich dazu tendieren die crene fraiche wegzulassen!

auch einen versuch wert:walnusspesdto mit frischem koriander!

schnelles rezept

ich finde es ist ein tolles rezept, das schnell zubereitet ist. nachdem ich es einmal nachgekocht habe, würd ich die crème fraiche weglassen, die ist völlig unnötig.

Frisch gemachte Nudeln sind natürlich ein Hit - und v.a Tagliarini stell ich mir zu dieser Nusssauce auch recht fein vor. Oder natürlich gefüllte - Pansooti - die sind allerdings viel Arbeit - und die klassische Nusssauce dazu auch, weil sie anders gemacht wird (im Mörser mit geschälten(!) Nüssen)

Allerdings bin ich auch ein großer Freund von schmalen Penne rigate- und die selbst herzustellen ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Ausserdem soll's hier ja auch schnell gehen - und da ist getrocknete Fertigpasta unübertroffen ;-)

Ich denke

Röhrennudeln, wie Rigatoni oder Penne sind für so dickflüssige, üppige Pastasaucen besser geeignet als dünne Spaghettini oder Tagiolini. Die feinen Nudeln verkleben leicht mit der dicken Sauce zu einem uneleganten Knödel (und verdünnt würde die Sauce nicht so gut schmecken) Perfekt natürlich mit Pansooti, eh klar - dann aber mit dem klassischen Rezept (weiter unten von Jürgen Hoffmann).

Ach,

was so eine richtige Nonna ist, macht die Penne auch selber - und ritzt mit einem Kamm das Muster ein. Ernsthaft.

und wie viele richtige nonnas rennen hier im forum wohl rum? so gesehen ist die forderung nach eigenbau-nudeln schon ein kleines bisserl snobistisch, ganz ehrlich.

ich seh auch, ganz ehrlich nicht ein, was an selbergebauten nudeln besser sein soll als die ware, die von italienischen meistern mit besten mehlen und kupfernen Maschinen gemacht wird. abgesehen davon, dass frische pasta nicht al dente sein kann, ich das aber ganz gerne mag.

In der italienischen Gastronomie

bekam ich eigentlich fast immer hausgemachte Pasta und konnte mich nicht beschweren. Weiß nicht, was daran snobistisch sein soll. Vielleicht einfach selber ein Meister werden... ;)

Sehe ich auch so. Abgesehen davon, dass wir Hartweizenmehl oder -gries in Ö meist nicht frisch genug und qualitativ gleichwertig mit italienischer Bioware bekommen. Oft ist auch bei üppigen und rustikalen Saucen Pasta ohne Ei angebracht. Und die schmeckt getrocknet und von professionellen Maschinen hergestellt am besten. Nur bei gefüllter Pasta (Birnen-Pecorino-Ravioli mit Mohn !!) ist die
Eigenproduktion eindeutig zu bevorzugen.

So wie ich Sie kenne, haben Sie für die birnen-ricotta-mohn-ravioli aber schon ein rezept oder einen lokaltipp und lassen uns hier nicht dumm und hungrig sterben... bitte!

Die virtuellen Ravioli sind schon unterwegs zu Ihnen ... übrigens ein uraltes Rezept aus der Toscana...

ui,

das rezept hätt ich auch sehr gern,
wenns ging wär das schon sehr fein.
lie grü rofrie

Birnenravioli mit Mohn (altes Rezept aus der Toscana)

Nudelteig mit viel Ei
Fülle:
200 g frischer, trockener Ziegen- oder Schaftstopfen
50 g geriebener, junger Pecorino (vorzugsweise Toscana)
1 mittelreife Anjou- oder Williamsbirne, fein gewürfelt
1 Eigelb
1 Essl. Weissbrotbrösel (je nach Feuchtigkeit)
wenig Salz
reichlich weisser Pfeffer
Vermischen, Kugeln formen, stark kühlen.
Dünne, mittelgrosse Ravioli formen.
Im Dampf oder leicht gesalzenen Wasser sanft garen.
Reichlich Butter (und wenn vorhanden Mohnöl sonst Olivenöl) in beschichteter Pfanne schmelzen
Ravioli mit etwas Kochwasser direkt in die Pfanne mit der Buttersauce schöpfen.
Mit GANZEN Mohnkörnern (Graumohn, der darf auch aus dem Waldviertel stammen) und fein
geriebenem, milden Pecorino bestreuen.

das Toscana-Rezept klingt gut und ist auch schön zu variieren, danke sehr :-)
z.B. statt der Birne mit Mohn passen durchaus auch gewürfelte Äpfel mit gemahlenen (Hasel-)Nüssen oder
kleingewürfelte Ananas mit Kokosraspel, Bananen oder alle Arten von kleinen Beeren mit geriebenen Mandeln...
und wer sich mit Nudelteig und Ravioli nicht kunstvoll herumschlagen will kann mit der Fülle einfach zarten Topfenteig etc. füllen und eine runde Sache wie Knöderln formen.

liebe pastinake,

vielen vielen herzlichen dank!
und ebensolche grüße.
werde mich ans kochen machen (am woe)
und berichten.
rofrie

abwandeln

lässt sich das in viele, viele richtungen:

statt der petersilie zb basilikum oder bärlauch oder....
statt der walnüsse erdnüsse, pinienkerne, mandeln oder....
die creme fraiche würde ich allerdings weglassen, die hat imho in einem pesto nix verloren. Und noch mehr roher knoblauch wäre wohl nur für afficionados gut.

ich muß sagen, ich kann mir das sehr gut vorstellen, schmeckt sicher herrlich!

(wer nüsse nur im krampussack mag, ißt eben weiterhin sein gewohntes butterbrot!)

ich würde die creme fraiche durch die dreifache menge ricotta ersetzen.
und vielleicht eine halbe rote paprika mitpürrieren, um dieser windelfüllungsfarbe entgegenzuwirken.

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