Erster Vorbote von Fedora 7

15. März 2007, 15:19
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"Test 1" veröffentlicht - Trennung zwischen "Core" und "Extras" wird aufgehoben

Mit einer ersten Pre-Release der kommenden Version der eigenen Distribution kann das Fedora-Produkt aufwarten: Fedora 7 Test 1 bringt nicht nur eine aktuelle Softwareausstattung, auch signalisiert die neue Version eine Reihe von Änderungen im Entwicklungsprozess.

Versionen

So wurde das "Core" aus dem Namen gestrichen, dies versinnbildlicht die Aufhebung der Trennung zwischen den vorherigen "Core" und "Extras"-Bestandteilen. So entsteht ein äußerst umfangreiches Softwareangebot, aus dem die EntwicklerInnen künftig unterschiedliche Zusammenstellungen - bei Fedora "Spins" genannt - basteln wollen. So soll es etwa eigene GNOME- und KDE-Spins geben, sowie eine eigene Server-Version von Fedora.

Images

Beim Test 1 ist davon allerdings noch nicht viel zu bemerken, zum Download gibt es derzeit "nur" das bisher schon bekannte DVD-Image. Zusätzlich ist aber immerhin bereits auch eine Live-CD im Angebot, diese soll künftig immer parallel zu den Releases veröffentlicht werden.

Software

Im Gegensatz zu Fedora Core 6 kann die neue Version vor allem mit einer deutlich aktuelleren Softwareausstattung aufwarten. Neben den aktuellsten GNOME und KDE-Versionen gehört dazu auch ein Pre-Release des Kernel 2.6.20. Dieser soll übrigens - wie von Fedora gewohnt - um eine Reihe von aktuellen Patches erweitert werden.

Kernel

So soll der Kern des Systems künftig "tickless" zu Werke gehen, dies hat zur Folge, dass Timer-Interrupts künftig nicht mehr statisch in einem fixen Interval auftreten, sondern dynamisch erfolgen können. Die für UserInnen sichtbare Konsequenz: Der Stromverbrauch auf unbelasten Systemen wird reduziert, vor allem Laptop-BenutzerInnen werden es zu danken wissen. (red)

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