Runder Geburtstag ohne Jubilar

19. Februar 2007, 13:15
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Am 19. Februar wäre Falco 50 Jahre alt geworden - TV-Sender mit dichtem Programm, neues Album erscheint, Band spielt im U4

Wien - Am 19. Februar wäre Falco 50 Jahre alt geworden. Österreichs Welt-Popstar mit bürgerlichem Namen Johann Hölzel verunglückte am 6. Februar 1998 in der Dominikanischen Republik.

Platte und DVD

Jene Band, mit der Falco bei seinem Auftritt auf der Donauinsel 1993 auf der Bühne stand, widmet dem Sänger am 21. Februar im Wiener U4 ein Konzert. Am Mikro lösen dabei einander diverse heimische Künstler ab. Außerdem erscheint eine neue Falco-Werkschau mit dem Titel "Hoch wie nie" bei Sony Music. 34 Songs (von "Der Kommissar" bis zu einer neu gemixten Version von "Männer des Westens") zeichnen eine Karriere mit Höhen und Tiefen nach, wobei sich die Auswahl auf die Hits ("Rock Me Amadeus", "Jeanny", "Out Of The Dark") konzentriert. Einen visuellen Einblick ins Leben des Künstlers gibt die DVD "Hoch wie nie", ein filmisches Denkmal von Rudi Dolezal und Hannes Rossacher.

Zudem feiert das Fernsehen Österreichs größten Popstar mit einem umfangreichen Programm: ORF, 3sat und Kabel 1 widmen dem tödlich verunglückten Wiener Musiker dementsprechende Schwerpunkte. Der ORF präsentiert ab Donnerstag Dokumentationen und Musikhighlights, 3sat zeigt am 7. Februar Musikvideos aus unterschiedlichen Schaffensperioden, und Kabel 1 hat für den neunten Todestag am 5. Februar eine große Promi-Show mit anschließender Doku und einem Konzertfilm angekündigt.

Donauinselfest 1993

Den Beginn macht, knapp vor Falcos Todestag, ein "Donnerstag Nacht"-Spezial im ORF. Ab 22.20 Uhr gehen die Regisseure Rudi Dolezal und Hannes Rossacher in der Doku "Falco lebt!" gemeinsam mit Weggefährten wie Hermann Nitsch, David Bowie, Niki Lauda oder Arnold Schwarzenegger dem Phänomen auf den Grund. Der Film war anlässlich des Geburtstages eigens produziert worden. Anschließend gibt es bei "Falco live - Der Falke ist wieder da" ein Wiedersehen mit den Highlights des legendären Konzerts vom Wiener Donauinselfest 1993, das trotz schweren Regenfällen und einem Blitzeinschlag weitergeführt worden war.

Als Schlusspunkt des Themenabends wird bei "Falco - Bonus-Track" noch nie zuvor gesendetes Filmmaterial gesendet, das vor 20 Jahren in der Villa des Malers Ernst Fuchs aufgenommen wurde. Rund um den 19. Februar werden dann die ORF-Landesstudios und das Radio aktiv: Die Länder werden den Angaben zufolge umfangreich über Falco berichten, Ö3 widmet dem Popstar einen eigenen Spezialtag mit Interviews, Berichten, Raritäten aus dem Archiv und natürlich Falco-Hits.

Groß angelegt ist der Falco-Abend bei Kabel 1: Die "ultimative Lifestyle-Ikone der 80er Jahre" wird am Montag (5.2.) zur Prime-Time mit "Falco - Die Show" gewürdigt. Ingolf Lück moderiert den Abend, bei dem Wegbegleiter und Stars wie Til Schweiger oder Jeannette Biedermann zu Gast sind. Falcos "Tochter" Katharina Bianca Vitkovic - bei einem Vaterschaftstest stellte sich heraus, dass sie nicht sein Kind war - wird erstmals im deutschen Fernsehen über Falco sprechen, EAV-Frontman Klaus Eberhartinger interpretiert "Der Kommissar", und das niederländische Produzentenduo "The Bolland Project" präsentiert erstmals den noch unveröffentlichten Song "Jeanny 3". Im Anschluss an die Show werden die Doku "Falco - Superstar" und der Konzertfilm "Falco on Stage - Ein Konzert durch Raum und Zeit" gezeigt.

Weniger ausgiebig gestalten sich Feierlichkeiten auf 3sat. Am 17. Februar um 13.30 Uhr werden in "Remember Falco!" Musikvideos aus unterschiedlichen Schaffensperioden des Falken gezeigt. Am Abend um 21.30 Uhr folgt die Dolezal-Rossacher-Dokumentation "Falco - Wiener Blut". (APA)

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