Und jetzt: Tief Luft holen

von Redaktion  |  28. März 2007, 14:59
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    Alles eine Frage der Glaubwürdigkeit: Vertrauen Sie lieber Ronald Reagan,...

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    ...oder Mister Spock?

Die Schädlichkeit des Passivrauchens ist keineswegs "eindeutig" erwiesen - Kommentar der anderen von Beda M. Stadler

Auf der Packung steht: Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu." Als Raucher möchte ich so etwas nicht glauben, als Wissenschafter weiß ich, die Packungsaufdrucke stimmen meistens. Aber füge ich den Menschen in meiner Umgebung wirklich einen erheblichen Schaden zu, nur weil ich im Bahnhof rauche?

Lange bestand für mich kein Anlass, herauszufinden, wie ernst diese Art von Warnung gemeint war, geschweige denn, auf welcher Art von medizinischer Forschung sie basiert. Belustigt habe ich früher sogar eine Packung Zigaretten aus England aufbewahrt mit dem Aufdruck "Smoking kills!" Raucher sollten als Abschreckung zu Selbstmördern gestempelt werden.

Nachdem der Demoralisierungsversuch nicht einmal bei Jugendlichen funktioniert hat, greift die neue Form der Antiraucherkampagne nun zu drastischeren Mitteln: Raucher sollen als Killer gebrandmarkt werden. Der Unterschied zwischen Rauchen und Passivrauchen soll sich in Zigarettenrauch auflösen. In den Bundesämtern und Organisationen, die von der Antiraucherkampagne leben, steht zweifelsfrei fest: Passivrauchen ist fast so schädlich wie Rauchen.

Ende der Debatte?

Die Antipassivraucherkampagne wurde 1993 in Amerika mit einer Studie der Environmental Protection Agency gestartet. Harte Daten wurden damals keine geliefert, wohl aber "Hochrechnungen". Und die wurden prägnant zusammengefasst: "Passivrauchen tötet Tausende!" Sind also auch in europäischen Ländern in den letzten Jahren Tausende von Menschen von Rauchern umgebracht worden?

Die Hochrechnungen sind in Wahrheit Interpretationen aus Metastudien. Solche Analysen fassen Primäruntersuchungen mit quantitativen statistischen Mitteln zusammen. Damals wurden nur elf Studien ausgewertet.

Metastudien sind langweilig zu lesen, und man muss Begriffe wie "Odds Ratio" oder "Relatives Risiko" aus der deskriptiven Statistik mögen. Ich habe mich durch einen Wald von Untersuchungen gelesen und war bass erstaunt. Selbst in neueren Studien zu Krebs- oder Herzerkrankungen bei Passivrauchern findet man meistens bloß Odds Ratios um 2 herum. Das bedeutet ein doppeltes Risiko für einen Passivraucher, beispielsweise an Lungenkrebs zu erkranken, verglichen mit einem Menschen in rauchfreier Umgebung. Eine Verdoppelung tönt nach viel, aber die absoluten Zahlen sind hier so klein, dass nüchterne Forscher eine Odds Ratio von 2 als unbedeutend betrachten.

Dünnes Eis

Weil das Eis langsam dünn wurde, hat das amerikanische Department of Health and Human Services 2006 einen 700-Seiten-Bericht, "The Health Consequences of Involuntary Exposure to Tobacco Smoke", nachliefern müssen, um die Passivrauchangst weiter zu schüren. Der Leiter der amerikanischen Gesundheitsbehörde hat seinen Bericht den Medien mit den Worten vorgestellt: "Die Passivrauch-Debatte ist vorbei!" Die schädigende Wirkung des Passivrauchens sei mit diesem Bericht ein für alle Mal bewiesen.

Etwas eingeschüchtert habe ich mir die größte im Bericht zitierte Studie aus dem British Medical Journal zu Gemüte geführt. Diese prospektive Studie umfasste einen Zeitraum von 39 Jahren und betraf 118.094 Kalifornier. Genauer analysiert wurden 35.561 Nichtraucher mit einem rauchenden Partner.

Rauchen kann...

Wahrscheinlich wird diese Megastudie nie mehr in einem solchen Umfang wiederholt werden, weil zu teuer, und vor allem, weil kein kausaler Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Sterblichkeit nachgewiesen wurde. Nimmt man die Resultate dieser Studie ernst, ist das relative Risiko für Passivraucher, an Lungenkrebs zu sterben, gar ein Viertel geringer als für Nichtraucher.

Der Leiter der amerikanischen Gesundheitsbehörde zitiert diese Studie trotzdem hemmungslos, weil die Autoren behaupten, ein "kleiner" Effekt durch Passivrauchen könnte dennoch vorhanden sein, obwohl sie dazu keine Daten haben. Erstaunlich.

Viele Arbeiten über Passivrauchen in neuerer Zeit stammen aus skandinavischen Ländern. Mit einer ungeheuren Akribie werden Krankheiten und Normwerte gesucht, die möglicherweise durch Passivrauchen beeinflusst sein könnten.

So berichtete eine dänische Forschergruppe, dass Passivrauchen zu Hause und bei der Arbeit während der Schwangerschaft das Geburtsgewicht um 78,9 Gramm verringert - der statistische Zusammenhang ist allerdings nur schwach. Passivrauchen ausschließlich zu Hause oder ausschließlich am Arbeitsplatz ergab überhaupt keine signifikante Auswirkung auf das Geburtsgewicht. Die Autoren forderten indes, Schwangere per Gesetz vor Zigarettenrauch zu schützen. Die wissenschaftliche Anti-Passivrauch-Gilde äußert sich übrigens in der Literatur öfter auch politisch, was einen im Grunde schon misstrauisch machen sollte.

Magere Faktenlage

Die Faktenlage ist zurzeit so, dass niemand bezweifelt: Rauchen ist für die Raucher gefährlich. Dass aber auch Mitraucher ernsthaft bedroht sind, scheint wissenschaftlich kaum zu erhärten. Die Frage bleibt, ob diese magere Faktenlage genügt, um den Schutz der Nichtraucher noch weiterzutreiben.

In der Zwischenzeit ducken sich die Raucher vor jeder noch so blöden Behauptung. Selbst jene, wonach die räumliche Trennung von Rauchern und Nichtrauchern nichts bringe, wird akzeptiert. Dem sicheren Aus der Zigarette an der Theke folgt wohl bald ein Rauchverbot in Mehrfamilienhäusern.

Rauchen ist derart verpönt, dass niemand über die positiven Aspekte des Rauchens zu reden wagt. Jeder, der es in Ansätzen versucht, wird in einen Topf mit den Tabakindustriellen geworfen.

Nun, ich habe keine Beziehungen zu diesen Wüstlingen und wage es trotzdem. Man weiß, Rauchen verringert die Monoamid-Oxidase - ein Enzym, das man bei Depressiven und Schizophrenen in erhöhtem Maß findet.

Dazu ist die Datenlage übrigens besser als zum Passivrauchen. Zu überprüfen wäre, ob die Todesanzeigen auf den Zigarettenpackungen die Raucher nicht sogar dazu animieren, mehr zu rauchen, um eine aufkeimende Depression abzuwenden.

...vor Krebs schützen

Sollte das Rauchen bald gänzlich verboten werden, sind nicht nur psychiatrische Dienste betroffen, sondern auch ganz normale Spitäler. Im Juli 2006 erschien eine Arbeit in Neurology, die zusammenfasste, was man längst weiß. Prospektive Studien, retrospektive Studien und Zwillingsstudien belegen: Rauchen senkt das Risiko, an Parkinson zu erkranken. Neu konnte man zeigen, dass sogar Passivrauchen vor Parkinson schützt, und zwar umso besser, je intensiver der Qualm. Welche Angsthasen soll unser Staat nun mehr schützen? Diejenigen, die sich vor den relativ geringen Risiken des Passivrauchens fürchten, oder diejenigen, die einen Horror vor Parkinson haben?

Paradoxerweise wirkt Tabak manchmal sogar gegen Krebs. Raucher erkranken weniger häufig am schwarzen Hautkrebs, wie diesen Monat im British Journal of Dermatology berichtet wurde. Je öfter und je mehr geraucht wurde, umso geringer fiel das Risiko aus, an diesem tödlichen Krebs zu leiden.

Trotz all dieser Studien: Die Anti-Raucher-Lobby wird weiterhin die Rosinen aus der wissenschaftlichen Literatur picken, um auf uns Rauchern herumzuhacken. (Beda M. Stadler, DER STANDARD Printausgabe, 31.01.2007)

Zum Autor
Beda M. Stadler (Jahrgang 1950) ist Professor an der Universität Bern, Direktor des Instituts für Immunologie und unter anderem Mitglied des von Deutschland, Österreich und der Schweiz beschickten Wissenschafterkreises "Grüne Gentechnik"
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NoJones 
12.04.2007 03:09
Apropos Rosinen...

nimmt man die Zahlen ernst, haben Exraucher ein geringeres Risiko für Herz/Kreislauferkrankungen als Passivraucher und Niemalspassivraucher.

Aber positive Motivation ist in dem Zusammenhang offenbar nicht so beliebt wie Panikmache und Aufhetzung.

Auto Bus
21.02.2007 12:44
wettma da der raucher ist???

kim possible1
20.02.2007 13:37
also...

sogar ich als nichtraucher verstehe dass sich die raucher aufregen über den ganzen stress der da zur zeit verbreitet wird...aber...sorry...rauchen und gesund? da braucht man keine großartigen fachkenntnisse oder riesige studien um zu verstehen dass das einfach nicht so ist...
parkinson ist eine krankheit von der man weder weiß wo sie herkommt, noch wer sie irgendwann kriegen könnte. ich frag mich also was für eine tolle studie das gewesen sein muss die bewiesen hat, dass raucher ein geringeres risiko haben an parkinson zu erkranken als nichtraucher. hat man da eine gruppe raucher mit einer gruppe nichtrauchern verglichen und bemerkt, dass es bei den rauchern ein paar weniger erwischt hat? zufall, schicksal, gottes fügung....wie auch immer.

kim possible1
20.02.2007 13:43
außerdem...

hat parkinson eine inzidenz von 20/100 000 einwohnern und der herzinfarkt dagegen 300-400/100 000, ganz zu schweigen von COPD, lungenemphysem und lungenkrebs. ja, es ist das wirksamste antidepressivum, es gibt aber auch da sehr wirksame medikamente mit wesentlich weniger suchtpotential.

ich weiß nicht, braucht man echt eine ausrede fürs rauchen? stehts doch einfach dazu...

Deanna Troy  
15.02.2007 16:21
Mir reicht die Übelkeit, das Kopfweh und die 30%ige Lungenvolumenschwäche

welche meinen Leib nach 2 jahren unfreiwilliger Bequalmung befielen als Beweis völlig aus.

Das Geld für die nichtsnützigen Studien könnt ihr Euch also sparen.

chelene chirsch
15.02.2007 16:48

wären sie nicht regungslos sitzengeblieben, hätten sie ihre fittness noch - das hat aber nichts mit rauchen zu tun.

nick morgenland 
15.02.2007 22:49

unterschied zwischen den süchtigen, der sucht und denen, die daran verdienen.
wer würde (ohne sucht) andere menschen mitvergiften?

chelene chirsch
16.02.2007 09:15

wer würde (mit hirn) anderen leuten die medizinische versorgung im krankheitsfall einstellen wollen ?

welcher denkende mensch würde nach den vergangenen stigmatisierungen und ausschreitungen kindern anstecknadeln vorschreiben, die sie eindeutig kennzeichnen ?

welcher normale durchschnittsbürger würde zwangstherapien für andere fordern, und im selben atemzug zwangsernährung für hungerstreikende asylwerber verneinen ?

-> wenn sie das beantworten können, werden sie merken, wie stark man massen manipulieren kann.

nick morgenland 
16.02.2007 13:18

herabsetzungen.
schreibtischtaten.
sind sie selber süchtig?
wenn ja = mildernde umstände.

nick morgenland 
15.02.2007 22:47

glauben sie, dass das gewohnheits- und suchtgemäße rauchen ungefährlich ist?
zugegeben: unverbrannter tabak hat einen angenehmen duft. der akt des rauchens ist verbunden mit ritualen, die soziale auswirkungen haben (gemeinsamkeiten, gruppenzugehörigkeit, muße).
auf der anderen seite:
der preis ist hoch (für diejenigen, die krank werden und früher sterben müssen).
die kosten für die gesellschaft sind hoch (finanziell und sozial).
es handelt sich um eine sucht.
konzerne machen ein geschäft mit suchtverhalten.
bis zum 31.12.2006 war es gestattet, für diese sucht auf großen plakaten werben (obwohl die schäden evident sind - auch für unbeteiligte: passivrauchende - im selben raum - im mutterleib).
kohlenmonoxid, nikotin, teer: genuß ohne reue?

chelene chirsch
16.02.2007 09:13

sie vergessen leider an dieser aufstellung 2 essentielle sachen:

1, die rentabilitätskalküle machen menschen, die mehr von der materie verstehen als sie und ich. wenn es für den staat in summe (etwa pension, ersparte prävention, ersparte grenzkontrollen,...) nicht rentabel wäre, wärs schon lange verboten.

konzerne machen übrigens ein geschäft mit dem suchtverhalten... und dem geltungsdrang der gegner. warum glauben sie denn gibt es antirauchpillen- und den drang, staatliche verbote einzuführen ? das sind die von den gegnern geschaffenen neuen absatzmärkte mit umsatzgarantie.

2, die dosis macht das gift. wo es sinnvoll wäre - etwa bei rauchenden müttern- werden sie mit verboten nix reissen. der rest ist wadlbeissen und panikmache.

nick morgenland 
16.02.2007 13:17
krankheit und tod = spielsuchtmafia & waffenhandel & ölmultis = verbrecherorganisationen (im weiteren sinne) <---> unzählige opfer = 14.000 in österreich <---> was macht ihr mit den werbemillionen (die ihr nicht mehr einsetzen könnt?)

werde tief luft holen und auf ihre einwände reagieren.

sprechen sie einmal mit frau dr. cornelia franta (ministerium, tabaksucht).

ihre eltern haben geraucht. sie hat trotzdem nicht angefangen.

kennen sie: knut-olaf haustein "tabakabhängigkeit" (in der zentrale der wiener büchereien auszuleihen).
deutscher ärzte-verlag...

gesundheitliche schäden durch das rauchen.
ursachen - folgen - behandlungsmöglichkeiten - konsequenz für politik und gesellschaft.

mehrere tote in der verwandtschaft.

ächtet die suchtindustrien (tabak, alkohol, drogen, spielsucht = casinos austria, novomatic-konzern).

novomatic.com (hahn und schlögl) =
es ist unfassbar

johannes f. graf

schmutziges geld:
werde ich jetzt geklagt?
schreibtischtaten
:-(
shame on you

bunter wimpel 
24.02.2007 00:53
"ächtet die suchtindustrien"

wiener zucker; die katholische kirche; mc donald's, burger king; nestlé (schokolade, kaffee) ...

chelene chirsch
16.02.2007 13:40

wollens nicht die klimaschäden auch noch mit einbeziehen ? dann wär die aufstellung komplett.

so, die eltern meines ehepartners rauchen, mein partner nicht. und ?

"tabakabhängigkeit" als buch. die prohibition war eine gute idee mit positiven folgen für alle ? es fusst auf demselben mist.

"tote in der verwandtschaft" - habe ich ohne rauchen auch. die eine hat sogar lungenkrebs und tumore - soll ich nun weinen ?



sammeln sie sich mal, suchen sie ernsthafte argumente, und denken sie mal über ihr handeln nach. sie wollen firmen ächten ? ihr gutes recht. allerdings sind sie es sich und anderen schuldig, es ordentlich zu begründen - sonst sind sie unglaubwürdig. ihre lügen werden sie schon früher einholen, als ihnen lieb ist - shame on U.

nick morgenland 
16.02.2007 17:55
radikaler widerstand gegen suchtwerbung


zynismus pur...?

die meisten raucher(innen) sind sympathisch (extravertiert).
cui bono?
ihre werbung für die sucht.
zur eigenen beruhigung?
schreibtischtaten:
sucht zu fördern.

sind sie auch für 0,8 promille?
wie sieht es mit der politischen verantwortung der politiker(innen) aus, die 0,5 promille jahrelang verhindert haben?

vorschlag: sie trösten die opfer und entschuldigen sich.

der chef des "quecksilberunternehmens" (japan) hat sich bei seinen opfern entschuldigen müssen.
er ist kurz darauf gestorben.
restgewissen war vorhanden.

kann unseren gummibäumen nicht passieren.

die schlimmsten verbrecher sind die in der politik (journalismus und medien inklusive).

sie sitzen im sicheren bunker,
die anderen verbluten und ersticken.

:-(

chelene chirsch
17.02.2007 10:45

sie schreiben wirr, bester. auf der einen seite führen sie grenzwerte von 0.5 promill an, auf der anderen fordern sie ächtung ?

ich empfehle ihnen weiters kritik an den usa anzubringen, denn als gerechter mensch werden ihnen die krebskranken in hiroshima und nagasaki genauso viel wert sein. sie sind doch kein verbrecher, der solche fakten leugnen will ?

im grunde genommen hätten sie ja leichtes spiel: gegen mässigung und grenzwerte ist prinzipiell recht wenig zu sagen, gegen ächtung und ähnliche überholte blödeleien allerdings kann man sich als denkender mensch nur mit händen und füssen wehren.

in diesem sinne, trinken sie weiterhin ihr hochquell-bleiwasser und phantasieren sie nicht so viel von prohibition :)

nick morgenland 
19.02.2007 15:44
warum nicht etwas ganz anderes?

es geht nicht ums spielen:
alle forderungen habe ich erfüllt.
habe gegen hiroshima und nagasaki gewettert (viktor weißkopf - wolfgang pauli - 2000).
0,5 promille statt 0,8 promille (für die gastronomie und für die alkoholismus-kultur): wieviele tote, schwerverletzte, invalide, hinterbliebene?
blei: zentrale e-mails geschickt (spitzenpolitik - rohre in den häusern - beethoven an bleivergiftung gestorben - hauptproblem: erster bezirk).
dass das hochquellwasser (bevor es nach wien kommt) blei enthält, ist mir neu.
stimmt das?
ich phantasiere nicht von der prohibition.
die konsequenzen kennen "wir": dillinger & co.
es geht um sozialverträgliche steuerungsmechanismen und fehlerverzeihende systeme (politische zum beispiel).
elektrozigaretten?


nick morgenland 
16.02.2007 17:49

faschismus pur =
persönliche untergriffe, herabsetzungen.

nützt alles nichts: gift ist gift.
habe nichts gegen raucher(innen), solange sie nicht andere menschen schädigen.
habe etwas gegen süchte und menschen, die davon profitieren.

Norbert Grötzer
07.02.2007 11:47
nützt es etwas?

mein hausverstand sagt mir, dass rauchen bzw. passivrauch mir nicht nützt.
d.h. wenn es nichts nützt, dann ist die wahrscheinlichkeit, dass es schadet groß.

leider habe ich zu meinem hausverstand keine wissenschaftliche studie bei der hand. deswegen wird dieses kommentar nur als kleines posting in der weltgeschichte seinen platz finden.

Wolfgang Ullram
07.02.2007 07:48
der ultimative test

für beda..

seine kinder/enkelkinder

komplettt untersuchung

dann 1 monat im lieblingsbeisl von ad vocem, loco te, prissy, chelene, etc, bleiben lassen

und dann nochmal untersuchen

denn wenn rauch ungefährlich ist, ists wurscht ob das kind 1 oder 1000 stunden dem ausgesetzt ist


mal sehen ob er mit dem einverstanden wäre

leonor
06.02.2007 20:09
Stuudien!!!, Stuuudien!!!

Ich verkaufe Studien für jeden Geschmack und für jede Lobby.

Huudriwuudri
06.02.2007 13:21
Hey, vielleicht irren wir armen

Nichtraucher und entdeckten die heilvolle Wirkung des Rauchens und Passiven schmarotzenden Mitsmokens noch nicht?! Kommt noch so weit und werde dem Rauchen lebensverlängernde und -bessernde Eigenschaften nachgewiesen! Wer ist bereit an ner Studie mitzuwirken??!!

Pflanze
06.02.2007 10:34
Die Schädlichkeit des Passivrauchens ist keineswegs "eindeutig" erwiesen

Selten so einen Blödsinn gehört, Herr Professor!

Wenn ich in einem verqualmten Lokal sitze, spürt man nach spätestens 5min die negativen Auswirkungen (Husten, Kratzen im Hals, Kopfschmerzen, brennende Augen,..) des Passivrauchens! Von den ekelhaften Auswirkungen nach Verlassen des Lokals (Gestank) nicht zu sprechen!!!

Marion Neuberger 
05.02.2007 09:22
www.aerzteinitiative.at schreibt (mit Zitaten)

Ein Schweizer Immunologe, der von sich sagt, er stünde nicht im Sold der Tabakindustrie, hat sich auffallend zeitgleich in der Schweiz und Österreich zum Passivrauchen zu Wort gemeldet. Nach einer wissenschaftlichen Arbeit von ihm sucht man zu diesem Thema vergeblich. Sein Pamphlet zeigt u.a., dass er noch nichts davon gehört hat, dass das Vermeiden von Tabakrauch die Folge einer mit Parkinson vergesellschafteten Persönlichkeitsstruktur sein dürfte. Vor allem aber lässt es erkennen, dass seine Kenntnis der Epidemiologie sehr beschränkt ist. Da er auch die toxikologische Literatur nicht zu kennen scheint, die schon die Nikotinwirkung auf das Ungeborene mit einer späteren Depression in Zusammenhang bringt, versteigt er sich gar zu der Hypot

haarspalter
05.02.2007 14:17

schade, hätte gern mehr gelesen.

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