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Bisher florierte der Handel mit World-of-Warcraft-Figuren oder -Objekten auf ebay, dem will das Unternehmen nun einen Riegel vorschieben
Rechtliche Unsicherheiten
Dem Verbot könnte eBays Furcht vor rechtlichen Schwierigkeiten zu Grunde liegen. Viele Games-Herausgeber halten in ihren Geschäftsbedingungen fest, dass der so genannte Real-Money-Handel, bei dem virtuelle Gegenstände aus Online-Games gegen echtes Geld ge- und verkauft werden, verboten ist. Eine weitere Ursache könnte das hohe Risiko, das bei Auktionen mit virtuellen Gegenständen besteht, sein. "Hier besteht ein hohes Betrugsrisiko für die Verbraucher, das sogar höher ist als bei Auktionen mit echten Gegenständen, denn deren Versandweg kann zumindest zurückverfolgt werden", schätzt Greg Short, Leiter für Web-Entwicklung bei Sony Online Entertainment, die Gründe für eBays Entscheidung ein.
Problematisch
So einfach sieht Edward Castranova, Professor für Telekommunikation an der Indiana University, eBays Entscheidung nicht. Für ihn signalisiert eBay mit diesem Schritt das Bedürfnis, der möglichen Konfrontation mit Games-Herausgebern und staatlichen Aufsichtsbehörden aus dem Weg zu gehen. Ein weiteres Zeichen, das eBay damit setzt, sei, dass dieser Markt, in dem Millionen von Dollar umgesetzt werden, als hochriskant eingeschätzt werde.
Fragen
Allerdings bleibt dann die Frage offen, warum virtuelle Güter aus Second Life nicht von eBays Seiten verbannt werden. "Wir denken, dass es eine offene Frage bleibt, ob Second Life ein Spiel ist", sagte Hani Druzy, Sprecher von eBay. Für Dimitri Williams, Assistenzprofessor am Institut für Sprachkommunikation der University of Illinois , ist dieses Argument stimmig, denn in Second Life sei die Wirtschaftswelt außerhalb Second Lifes Teil dieser virtuellen Welt, wohingegen Online-Games eigenen Regeln folgen, die außerhalb des Spiels nicht mehr gelten, begründet er seine Ansicht. (pte)
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Vermutlich hat Blizzard nicht genüg für den Verbleib bei Ebay gezahlt.
Oder aber sie wollten dies gar nicht, da es ohnehin Seiten wie mmoinn.com gibt, um nur eine zu nennen.
M.E. macht Blizzard zu wenig um diese Ingame-Spammer loszuwerden, andererseits dürfte es auch keine leichte Aufgabe sein, wenn irgendwelche Accounts gehackt werden...
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