Die Zeichensprache des H.-C. Strache

28. März 2007, 14:59
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Eine Grundsatzerklärung ... in einem Kommentar der anderen von Peter A.Ulram

Angesichts der Fülle an Verdächtigungen, Verdrehungen und Verleumdungen unwissender und/oder böswilliger Journalisten, Politiker, Wissenschafter (und -Innen) und anderer verwirrter Zeitgenossen erfolgt hiermit eine Klar-, Richtig- und Feststellung, mit aller gebotenen Deutlichkeit:

Am Anfang war Crom, der mächtige und schweigsame Gott. Unter den Völkern oder Stämmen des hyperboräischen Zeitalters gab es einen Stamm, den Crom besonders liebte - die Cimmerer. Und weil er sie so sehr liebte, stählte er ihren Körper und ihren Willen, indem er sie in den kalten, unwirklichen und kargen Gefilden im Norden ansiedelte und ihre Gebete tunlichst ignorierte.

Manchmal zogen die mutigsten Söhne Cimmeriens - allen voran Conan (dessen wahrer Vorname Heinz-Christian sogar seinem Chronisten Robert E. Howard verborgen geblieben war) - in die südlichen Königreiche, um dort die asiatischen und afrikanischen Horden zu züchtigen und sich fremde Länder untertan zu machen.

Im Laufe der Jahrtausende spalten sich die Cimmerer in viele Stämme und verehrten auch andere Götter. Der alemannische Zweig siedelte rund um den Bodensee und kleidete seine Streiter in bunte Gewänder (rot-gelb für den Kriegsdienst im Vatikan, rot-weiß-schwarz für die fromme Pius-Bruderschaft, die einen mit Hellebarden, andere mit Säbeln bewaffnet).

Die meisten Zweige siedelten zwischen Belt und Etsch, Maas und Memmel und vollbrachten zahlreiche Heldentaten, die der Nachwelt leider nur in unrichtiger und verzerrter Form überliefert wurden - hatten doch die angelsächsischen Plutokraten und slawischen Bolschewiken die Geschichte umgeschrieben, und belegten die unterworfenen Europäer die wenigen wahrheitsliebenden Historiker wie David Irving mit Acht und Bann.

Dies ging soweit, dass sich die Generation unserer Eltern und Großeltern gezwungen sah, endlich einen Schlussstrich unter die Aufarbeitung der Vergangenheit zu ziehen und der große Hauptmann (wenngleich spätere Apostat in Karantanien) etwas übertrieben erklärte, die Partei sei kein Verein zur Geschichtserforschung.

Bleibende Werte

Über alle Fährnisse und Unbillen der Zeitverläufe hinweg hielten die Nachfahren der Cimmerer jedoch an den wichtigsten ihrer altehrwürdigen Traditionen fest, als da sind:

  • Die
  • ruhmreichen Namen (wie "Cimbria" für den Urstamm und "Vandalia" zum Gedenken an einen anderen Zweig, der die spätantike Welt von schlechter Architektur befreit hatte, zuletzt aber in Afrika verweichlichte und orientalischer Heimtücke und Übermacht unterlag).

  • Die
  • Schulung wehrfähiger Jungmannen im edlen Kriegshandwerk und seinen alten wie neuen Werkzeugen (Säbel, Dolche, Kampfstöcke, Gotcha-Pistolen u.ä.m.).

  • Die
  • Liebe zu Met und anderen schäumenden Getränken.

  • Die
  • Züchtigung der Weiber, soweit sie Herd und Kinder vernachlässigen und sich unbotmäßiger Worte und Werke erfrechen.

  • Die
  • Erkennungszeichen für Gleichgesinnte (schon Urahn Conan grüßte seine Kampfgenossen mit drei gespreizten Fingern, nachdem er zwei in blutigem Geflecht eingebüßt hatte).

  • Den
  • Schutz der Heimat vor Fremdstämmigen, dem US-amerikanischen Imperialismus und der EU.

  • Die
  • Verleihung von Kriegsscharen an die (schwarzen und roten) Fürsten der südlichen Reiche, die sich ihrer gerne in offener Wahl- oder Parlamentsschlacht bedienen oder sie doch zwecks Abschreckung der Gegner und sonstiger Eventualitäten (Koalitionsalternativen) in der Hinterhand behalten, selbst wenn sie das immer wieder schnöde verleugnen.

    Geblieben ist freilich ebenso der Hang zu internem Zwist und Hader, weil allzu viele starke Männer nach der Häuptlingswürde streben, wo es doch nur einen ausgewählten Führer und eine richtige Gesinnung geben kann. Was Zweikämpfe und den Ausschluss von Schwächlingen und Verrätern unumgänglich macht.

    Geblieben sind auch das mangelnde Verständnis und die infamen Beschuldigungen, Manipulationen und Unterstellungen, die immer dann besonders laut werden, wenn die machtvolle Bewegung von Sieg zu Sieg eilt. Doch sind es gerade die Herolde der Feinde und Neider, die über Äther und bedrucktes Papier von den Taten, Sitten und gewaltigen Recken der Cimmerer künden und so die fremden Völker erschauern lassen.

    Und selbstverständlich bekennen wir uns zu Freiheit, Demokratie, Vaterland, Nation und gesundem Volksempfinden, und alles andere war - wenn schon nicht frei erfunden - jugendliche Torheit, von der wir uns klar und deutlich distanzieren, jedenfalls so lange, bis wir in Senilität und Alterstorheit mit schöner Regelmäßigkeit wieder zu unseren Anfängen zurückkehren. (DER STANDARD, Printausgabe, 30.1.2007)

    Zur Person: Der Autor ist Dozent für Politologie an der Universität Wien und Leiter der Sozialforschung bei Fessel-GfK.
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      Heinz-Christian Strache bei seiner "Grundsatz" PK im Wiener Rathaus über einen Satz von Immanuel Kant nachdenkend - "Die Hand ist der sichtbare Teil des Gehirns"

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