Windows Vista und das Problem mit den Treibern

9. März 2007, 11:54
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Eingeschränkte Rechte können für Probleme sorgen - Virenscanner in Vista notwendig

Obwohl Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista gute zwei Jahre verspätet auf den Markt kommt, krankt es vor allem bei den Produkten und Treibern von Drittherstellern oft noch an der Vista-Kompatibilität. Vor dem Wechsel auf das neue Betriebssystem aus Redmond sollte man daher sicherstellen, dass diese auch von Vista unterstützt wird.

"User Account Control"

Ursache zahlreicher Software-Probleme ist die neue "User Account Control" (UAC) Funktion. Die Möglichkeiten eines Angreifers, Schaden auf dem PC anzurichten werden dadurch eingeschränkt, dass Benutzer unter Vista nur mehr mit Standard-Rechten und nicht mehr als Administrator arbeiten. Sollte eine Anwendung administrative Rechte benötigen, kann der Anwender via UAC diese vergeben. Vor allem ältere Anwendungen, die davon ausgehen, dass der Benutzter über Administratoren-Rechte verfügt und UAC nicht unterstützen, scheitern unter Vista an dieser Hürde.

Aero-Oberfläche deaktiviert

Als ebenfalls problematisch haben sich Anwendungen wie etwa Video-Abspielprogramme erwiesen, die zwar unter Vista laufen, bei deren Start Vista allerdings die Aero-Oberfläche deaktiviert. Für diese sind aber mittlerweile zumeist Updates erhältlich. Ebenfalls für Probleme sorgt die fehlende WinHelp-Funktionalität, sodass in einigen Anwendungen die Hilfe-Funktion nicht zur Verfügung steht.

Infos

Vor einem Wechsel auf Vista sollte man sich vor allem darüber informieren, ob für die vorhandene Software auch Vista-Treiber verfügbar sind. Ansonsten kann es passieren, dass etwa das Kartenlesegerät oder der Scanner nicht mehr funktionieren. Um etwa mit einer digitalen Signatur sowie der österreichischen Bürgerkarten-Lösung unter Vista zu arbeiten, ist einiges an Tüftelei notwendig.

Vista erspart dem Anwender auch nicht die Installation eines Virenscanner, trotz gegenteiliger Gerüchte aus dem Micrososft-Stiz in Redmond (USA). (APA)

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