Europäischer Menschenrechts-Richter schließt russischen Giftanschlag nicht aus

Redaktion, 01. Februar 2007 16:30

Luzius Wildhaber kehrte im Oktober 2006 mit schwerer Krankheit von Russland-Besuch zurück

Zürich - Der frühere Präsident des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs in Straßburg, der Schweizer Richter Luzius Wildhaber, schließt einen russischen Giftanschlag auf ihn nicht aus. Wie die "NZZ am Sonntag" berichtete, könnte er nach eigenen Worten bei einer dreitägigen Reise in Russland vergiftet worden sein. Das habe Wildhaber eine Woche nach seinem Ausscheiden aus Altersgründen aus seinem Amt berichtet.

Der Gerichtshof in Straßburg stand mehrmals im Konflikt mit der russischen Regierung, unter anderem wegen Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien. Wildhaber spricht von Druckversuchen und einer Erpressung seitens Präsident Wladimir Putin. "Ich habe mir überlegt, die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten", sagt er. "Ich sah es aber als nicht Erfolg versprechend an", sagte der angesehene Jurist, der in Österreich einer breiteren Öffentlichkeit als einer der "drei Weisen" zur Beendigung der so genannten EU-Sanktionen im Jahr 2000 bekannt geworden war.

Blutvergiftung festgestellt

Er sei Ende Oktober in Russland unterwegs gewesen, von wo er mit einer schweren Krankheit zurückgekehrt sei, sagte Wildhaber. Im Krankenhaus in Basel wurde eine Blutvergiftung festgestellt. Ihre Ursache ist bis heute nicht geklärt. Wildhaber schließt nicht aus, dass ihn jemand vergiften wollte. "Nach allem, was ich in Straßburg erlebt habe, muss ich alle Varianten in Betracht ziehen", sagte er.

Eine Klärung durch die Gerichtsmedizin war nicht möglich, da das Krankenhaus die Blutproben Wildhabers vernichtet hatte. Der Schweizer Wirtschaftsanwalt Karl Eckstein, der Wildhaber am letzten Tag der Russlandreise begleitet hatte, erkrankte nach dem Bericht der Zeitung an ähnlichen Symptomen. (APA/dpa)

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15 Postings
www.members.tripod.com/kosovo99/images/Asterix.jpg
30.01.2007 11:18
hinten anstellen,

wird man bei interview-verkäufen der "vergifteten der herzen" wohl in letzter zeit des öfteren hören.

aber kein wunder dass es mit rußland die letzten 7 jahre so bergab geht, will doch der doppelnullagent im kremel immer nur den unwichtigsten westlichen selbstdarstellern und anderem kleinvieh an den kragen.

mfg

Andreas Kiss
 
28.01.2007 20:34

ich weiß nicht, was ich von diesem Bericht halten soll - klingt eher nach altersdemenz

ricki-ticki-tack
28.01.2007 18:24
"Druckversuche und Erpressung seitens Präsident Wladimir Putin"

.. vollidiot dieser "Richter"

Litvinenko .. ex-KGB agent .. hat öffentlich angefangen den Tschetschenischen Tettotisten zu sympatisieren. Auf das sind die Russen sehr empfindlich .. und man hat ihn medienwirksam exekutiert. Wie die Jornalistin.

Unterstütze keine Terroristen .. bleibst läger am Leben!

Der Moritz
28.01.2007 20:23
Ihr Terrorismus-Verständnis

möchte ich nicht haben.

ricki-ticki-tack
28.01.2007 20:30
können Sie auch nicht haben ,

weil Sie nie in der Gegend waren und nur von dem Kurier und dem Standard ihr Weltbild meiseln. Die armen Tschetschenen .. ah ne! Aber nachts die Köpfe von Russischen Kinder abzuschneiden .. darüber steht nichts im Standard! Kurios..mich begrüssen sie immer noch mit "Heil Hitler" .. weil der Hitler gegen Stalin war.

ricki-ticki-tack
28.01.2007 20:00
habe keine Maus .. und wenn ich den Cursor mit dem Pad bewege

.. tippe ich viele Buchstaben falsch ein: e.g. Tettotisten ;-)

someuser
28.01.2007 14:58

Bei einer Erkrankung nach einer Auslandsreise denke ich auch sofort an einen Giftanschlag. Nicht etwa an ungewohntes oder hygienisch problematisches Essen oder sonstige übliche Infektionsquellen. Schon gar nicht bei einem blutjungen, durchtrainierten Menschen wie dem knapp 70jährigen Herrn Wildhaber!

Jedenfalls gut dass die "Beweismittel" vernichtet wurden. Sonst könnte man am Ende eine ganz banale Erklärung finden, keine spannende Verschwörungstheorie.

Andrei Tchoubrikov
31.01.2007 17:49

Nachstes Mal einfach nicht so viel saufen in Russland. Alkohol und Kaviar in Unmengen (auch wenn alles Gratis ist) sind nicht gesund...

el dus
 
28.01.2007 14:27
Wer sich für sowas, wie ein Weisen-Gutachten über Österreich hergibt,

ist mir suspekt, auch wenn mir leid tut, dass er krank ist oder war.

Jürgen Rembremerding
 
28.01.2007 14:48
Genau!

Wer über Österreich was anderes sagt als "eh leiwand" soll vergiftet werden!

erinnye
 
28.01.2007 22:03
das nicht

aber wir brauchen sicher keine Weisen aus dem Ausland, welche über uns zu Gericht sitzen, nur weil eine antiösterreichische Mafia dies will. Jeder kehre vor seiner Tür.
mfg

Diversion
28.01.2007 14:00
Russland - wie überraschend!

maria grimm
28.01.2007 13:50
Also für einen Juristen sind solche Aussagen untragbar

Außer seiner Aussage, er hätte irgendeine ihm unbekannte Infektion gehabt, kann er seine Behauptungen mit nichts stützen.
Und wenn ihm die Grundbegriffe der Prozessordnung (Bewiesführung) unbekannt sind, dann ist das kein gutes Zeugnis für seine bisherige Tätigkeit.

Klingt eher nach Rundumschlägen eines fragwürdigen Richters, der den Menschenrechtsgerichtshof zum politischen Handlanger der EU gemacht hat.

Kuldip K.
 
04.02.2007 06:53
Das wilde Gelaber des Luzius...

...soll wohl dessen jahrzentlange Wilderei im universellen Menschenrecht, dessen er sich erst "vor Ort" schmerzlich bewusst wurde, beklagen?

Ahner von Bösem
 
28.01.2007 16:37
Darum wurde ja bis zum Ruhestand gewartet

Zumindest sieht man dass man auch im "Westen" jede Menge Leute kaufen kann.

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