"Starmania"-Finalist Tom Neuwirth

23. Februar 2007, 18:07
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"Ich hab’ gedacht, ich ludel mich an" - Mit derlei feucht-fröhlicher Euphorie reagierte er auf seinen Einzug ins Finale von Starmania

"Ich hab’ gedacht, ich ludel mich an". Mit derlei feucht-fröhlicher Euphorie reagierte Thomas „Tom“ Neuwirth auf seinen Einzug ins Finale von Starmania. Die Homepage zum öffentlich-rechtlichen Karaoke-Singen gibt so über ziemlich alles und jedes der angetretenen Möchtegern-Popstars Auskunft.

Ein paar Basics: Tom, ist 18 und wurde am 6. November 1988 in Gmunden geboren und lebt in Bad Mitterndorf in der Steiermark. Er besucht eine Modeschule, kümmert sich privat um seine zwei Mutzikatzen und würde gerne Sänger, Designer und Schauspieler in einem werden. Als musikalische Vorlieben gibt er Pop, Soul und R’n’B an, was sich in Formatradiotypen wie Xavier Naidoo und Christina Aguilera personalisiert. Wenn er nicht vor der Glotze sitzt und Die Nanny schaut, frönt er den Hobbies Singen – das überrascht jetzt nicht sehr –, Tanzen, Malen, Entwerfen, Laufen oder Nähen. Oder er bläst wahlweise die Klarinette oder das Saxophon und träumt davon, viele Tattoos zu haben.

Im Laufe der sich über mehrere Monate hinweg erstreckenden Ausscheidungsbewerbe hat er der offen homosexuell lebende Nachwuchssänger das Image des bunten Vogels gepflegt, was ihm – wegen einer gewissen Ähnlichkeit – unter anderem den Vergleich eingetragen hat, ein Marc Almond für Arme zu sein. Er wäre ein noch unbekanntes Mitglied der Kinder-Band Tokio Hotel, lautete ein anderer. Als er bei seinem ersten Casting für die Show mit der Nummer ST 197 vor die Jury getreten war und den Traditional Amazing Graze gesungen hatte, waren seine Erwartungen noch bescheiden. "Ich erhoffe mir auf jeden Fall sehr viel Erfahrung. Ich erwarte mir jetzt nicht, dass ich gewinne, aber ich möchte auf jeden Fall etwas von den Erfahrungen des Coachings und Gesangstrainings mitnehmen", zitiert ihn eine Fan-Page. (Karl Fluch)

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    foto: orf/schafler
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