T-Mobile-Smartphone schließt Lücke zum Notebook

4. Februar 2007, 15:21
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Allroundtalent mit acht Gigabyte Festplattenplatz - Windows Mobile 5 als Betriebssystem

Der Mobilfunkbetreiber T-Mobile Deutschland hat mit dem Ameo den Nachfolger des hauseigenen Windows-Smartphones MDA pro vorgestellt. Mit dem neuen Produkt ist die Annäherung zwischen Laptop und Handy abgeschlossen. Der Ameo schließt die letzte Lücke. Vor allem Geschäftsleuten will das Unternehmen das neue Produkt schmackhaft machen, indem die Notwendigkeit, Handy und Laptop - also zwei Geräte - mitnehmen zu müssen, wegfällt. Der PDA kombiniert moderne Computerfunktionen, mobile Breitbandübertragungstechniken und Telefon mit einem attraktiven Design und steht somit für eine neue Geräte-Kategorie, so T-Mobile in einer entsprechenden Aussendung.

Installation

Als Betriebssystem ist Windows Mobile 5.0 installiert. Beim Surfen kann der User zwischen Internet Explorer und Opera wählen. Zudem beherrscht das Gerät die vom Blackberry bekannte Push-Mail-Funktion. Ein Highlight ist die Kommunikationsvielfalt. Das Smartphone unterstützt UMTS sowie die vier GSM-Frequenzen 850, 900, 1.800 und 1.900 Megahertz. Zudem beherrscht es die schnellen Datenfunkstandards GPRS, EDGE und HSDPA. Weiters werden WLAN sowie Bluetooth unterstützt. Um dem User die Navigation auf unbekanntem Terrain zu erleichtern, integrierten die Techniker als Draufgabe einen GPS-Empfänger.

Text

Die von PDAs bekannte Texteingabe über den Stylus ergänzt der Ameo durch eine vollständige, annehmbar große QWERTZ-Tastatur. Mit Hilfe von Magneten ist sie am Gerät befestigt. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zu herkömmlichen PDAs ist die große Festplatte. Acht Gigabyte stehen zur Verfügung. Sollte der Speicherplatz dennoch nicht ausreichen, steht ein Steckplatz für Mini-SD-Karten bereit. Zusätzlich kann per USB ein externer Datenträger beispielsweise eine Festplatte oder ein USB-Stick angeschlossen werden.

Rettung

Als Datenretter bezeichnet T-Mobile den eingebauten G-Sensor, der einen möglichen Fall registriert und die Festplatte sofort deaktiviert. Zudem erleichtere der Bewegungsmelder das Navigieren im Internet. Wird das Smartphone gekippt, merkt das Gerät dies und veranlasst entsprechende Software, je nachdem hinauf oder hinunter zu scrollen, heißt es. Im Inneren verrichtet ein Bulverde-Prozessor von Intel mit einer Taktrate von 624 Megahertz seine Arbeit, unterstützt von 128 Megabyte internem Speicher. Für Foto- und Videoaufnahmen steht eine 3-Megapixel-CMOS-Kamera mit Autofokus und Kameralicht zur Verfügung. Bei Videotelefonaten wird die Front-VGA-Kamera benutzt. Der fünf Zoll große TFT-Touchscreen bietet eine Auflösung von 640 mal 480 Pixel. Über den VGA-Ausgang können Präsentationen direkt an einen externen Bildschirm oder Beamer geschickt werden.

Ameo

Mit der Einführung des Ameo setzt T-Mobile die Smartphone-Partnerschaft mit HTC fort. Der Ameo bringt bei Hosentaschen-tauglichen Abmessungen von etwa 13 x 10 x 1,5 Zentimetern stolze 355 Gramm auf die Waage. Bei voller Akkufüllung soll das Allroundtalent fünf Stunden Sprechzeit und maximal 12 Tage Standby schaffen. Der Ameo ist exklusiv bei T-Mobile in Verbindung mit einem Vertrag zu haben. Inklusive 24-Monatsbindung werden zusätzlich rund 500 Euro fällig. (pte)

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    foto: hersteller
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