Norwegische Konsumentenschützer stellen Apple die Rute ins Fenster

16. März 2007, 10:18
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Verbraucherombudsmann setzt ein Ultimatum bis 1. Oktober 2007, bis dorthin sollen Lieder von iTunes auch auf anderen Plattformen laufen

Die norwegischen Verbraucherschützer ziehen nun gegen Apples iTunes-Angebot ins Feld. Der Verbraucherombudsmann Bjørn Erik Thon hat Apple ein Ultimatum gestellt, um das Angebot auf iTunes auch für andere Plattformen zu öffnen.

1. Oktober 2007

Thon verlangt, dass Apple bis zum 1. Oktober 2007 dem Mitbewerb entsprechenden Zugang beziehungsweise Code bereitstellt, um die Produkte aus dem iTunes Store auch auf anderen Endgeräten als dem iPod abspielbar zu machen, berichtet die Financial Times. Sollte Apple dieser Forderung und dem Ultimatum nicht Folge leisten, so würden die Verbraucherschützer vor Gericht ziehen, um so eine Strafe gegen Apple bezeihungsweise eine Schließung des iTunes Store in Norwegen zu erreichen.

Beschwerde im Juni 2006

Thon hatte bereits im Juni 2006 bei Apple in einem Brief die Sachlage aus seiner Sicht dargestellt. Die Verbraucherschutzorganisation Forbrukerrådet hatte zuvor Beschwerde eingereicht. Um iTunes-Kunde zu werden, müssten norwegische Verbraucher auf fundamentale Rechte verzichten, so Thon. Auch die Geschäftsbedingungen verstießen gegen norwegische Gesetze und KundInnen des Online-Musikstores würden massiv benachteiligt.(red)

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