Billigste Mieten im 11. Bezirk - Eigentum im achten Bezirk am stärksten gestiegen

2. März 2007, 11:26
30 Postings

Ein Wohnung im 15. Bezirk kostet nur etwa halb so viel wie im achten Bezirk.

Wien - Der Preis für Eigentumswohnungen in Wien kletterte im Vorjahr im Schnitt um 3,6 Prozent, während die Nettokaltmieten nur etwas mehr als die Inflationsrate (2,1 Prozent) stiegen. Das ergaben Berechnungen von S-Real und Immobilien.net.

10., 11. und 15. Bezirk kosten weniger

Am massivsten stiegen die Preise im achten Bezirk: Mit einem Spitzenpreis von durchschnittlich 3477 Euro/m2 lag das Plus bei 25 Prozent. Aufgeholt haben auch der 5. (zehn Prozent) und der 2. Bezirk (plus 15 Prozent), während der 10., 11. und 15. Bezirk deutlich ins Hintertreffen kamen. Mit 1873 Euro/m2 kostet eine Wohnung im 15. Bezirk nur etwa halb so viel wie im achten Bezirk.

Billigste Mietwohnungen im 11. Bezirk

Bei den Mietwohnungen ist der 11. Bezirk mit durchschnittlich 6,40 Euro/m2 am billigsten. Mit 7,5 Euro/m2 kann man im 10., 12., 15. und 20. Bezirk rechnen. Unter acht Euro/m2 liegt die Miete auch im 5. und 2. Bezirk.

Im 3., 4., 6., und 8. Bezirk liegt die Nettokaltmiete zwischen neun und 9,5 Euro/m2. Im 7. und 9. Bezirk muss man mit über zehn Euro/m2 rechnen. Im 13. und 19. sind es zehn, elf Euro und mehr.

22. Bezirk ist hochpreisig

Relativ hochpreisig ist auch der 22. Bezirk, der in zentraler Lage City-Qualität habe, berichteten Alexander Ertler (Immobilien.net) und Michael Pisecky vom Makler S-Real. Rund um Wien sei die Nachfrage nach Einfamilienhäusern durch die Suche der Wiener deutlich angestiegen. (cr; DER STANDARD Printausgabe 26.1.2007)

Share if you care.