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Kein Linux
Eine Distribution des freien Betriebssystems Linux kann nicht dazu bestellt werden. Lediglich eine Version von FreeDos liegt dem Paket bei. Für selbst installierte Systeme gewährt der Hersteller keine Garantie, noch liegen bisher passende Linux-Treiber bei. Eine Empfehlung für kompatible Linux-Versionen fehlt ebenfalls.
Preisfrage
Im Schnitt (je nach Angebot) ergibt der Verzicht auf ein vorinstalliertes Windows einen Preisvorteil von rund 70 Dollar. Allerdings hinkt der Vergleich in dem Sinne, dass der beschränkte Support und die zusätzliche Arbeitszeit für den Konsumenten sich nur schwer auf Zahlen umwälzen lassen. (red)
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"Für selbst installierte Systeme gewährt der Hersteller keine Garantie [...]"
Auf gut deutsch: Denen ists egal, wenn du Software installierst, die dann nicht läuft. Mit der Hardware hat das ganze nichts zu tun.
Abgesehen davon kannst du auf deinem Computer natürlich andere Software (auch BS) installieren, ohne dass die Garantie für die Hardware draufgeht.
"...keine Garantie" kann schon auch heissen, dass es gar keine Garantie drauf gibt.
Ich kenne ja das US-Recht nicht, bei uns kann aber jeder Hersteller oder Haendler Garantien geben oder nicht, oder das Gewaehren von Garantie von Richtlinien nach seinem Geschmack abhaengig machen.
Er kann also eine Garantie von vielem abhaengig machen.
Was *bei uns* nicht geht, ist dass der Haendler die Gewaehrleistung einschraenkt, weil der Kunde gewisse Anforderungen nicht erfuellt.
Garantie != Gewaehrleistung
Dell zwingt ja niemanden die Kiste ohne Software zu nehmen. Die Einschränkung der Garantieansprüche betrifft lediglich die Software und das Zusammenspiel. Wer sich als Privatnutzer zuwenig auskennt sollte eher zur vorkonfigurierten Maschine greifen - d.h. mit Windows und eben 70$ mehr in die Hand nehmen.
und wie schafft man das heutzutage noch? aus gerüchten kenne ich die variante, dass mit ungünstigen festplattenzugriffen head crashes machbar sind, allerdings bei jeder halbwegs modernen festplatte auch nicht mehr. ansonsten könnte man noch mit dem bios rumspielen, aber dass man das endgültig (also nicht wieder reparierbar) zerschießen könnte, kann ich mir auch kaum vorstellen.
eine weitere sache ist nicht unwichtig: wenn auch der hersteller keine empfehlungen abgibt, so hat er doch in irgendeiner art und weise eine referenzplattform.
wenn jetzt ein kunde dahertrabt und sagt, das (mit einem OS Y) das cdrom kein dma kann, oder die grafikkarte bildfehler macht (oder ähnliches), so wird das wohl gegen irgendeinen standard verglichen werden.
wäre also sehr interessant, wie generell die garantie hier definiert wird.
nehmen wir einmal einfach an: kunde setzt sich ein unkaputtIX auf dem rechner auf, und findet in den kernel-logs immer wieder I/O-errors...
wie kriegt der kunde dann die defekte festplatte getauscht ? kann ja sein, das das bios sie problemlos erkennt und der smart-status trotzdem "good" ist (sowas tritt etwa bei einem fehler am kabel auf).
codezeilen suchen tut dann keiner, wozu auch... da wird eher der rat kommen, das os xy mit einem diagnosetool aufzuspielen und nochmal zu testen.
das problem bei linux ist halt, dass es verschiedenste distributionen gibt und die alle zu supporten wäre ein riesenaufwand.
aber warum man zumindest nicht vorbehaltlos die live-cds von zb ubuntu beilegen kann (funktioniert prächtig bei einem dell d600) versteh ich nicht.
semi-offtopic: hp hat am desktop ubuntu, auf der workstation redhat und am server redhat oder novell - soweit die idee.
warum dell es - bis jetzt- nicht macht, weiss ich nicht. möglich wäre es, ob es wen interessiert, wird sich zeigen (vorherige piloten erfreuten sich nicht gerade grosser beliebtheit).
es ist ja trotz allem ein os dabei - freedos gilt ja als solches...
wenn ich mich recht an die volumensverträge erinnere, so soll kein rechner ohne OS verkäuft werden - die "billigste" (im Sinne "einfach") methode dafür ist nun mal irgendein freies dos, das man auf eine minicd brennen kann...
FreeDOS ist jetzt net wirklich eine Konkurrenz zu irgendeinem M$ Produkt, oder? Niemand (oder nahezu niemand) wird den Rechner mit FreeDOS lassen... sondern sich was eigenes installieren... und das könnte dann ja trotzdem durchaus eine Lizenz eines MS-Produktes sein... wenn wer Linux schon standardmäßig draufhat und alles funktioniert, wird er sich das vielleicht eher nicht runterlöschen und was neues installieren.
es geht - glaube ich - weniger um konkurrenz, sondern auch um support.
wenn du eine cd beilegst, bist du schon mehr oder minder in der pflicht, für lauffähigkeit zu sorgen - und das problem hat man mit einem dos nicht.
ausserdem: ja, warum sollte man auch sich selbst die chancen verbauen, windows/redhat WS/suse zu verkäufen, indem man ubuntu beilegt ?
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