Sealand wird kein sicherer Hafen für Piraten sein

9. Juli 2007, 11:27
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Die Übernahme der "Mikro-Nation" durch Piratebay.org dürfte als gescheitert bezeichnet werden

Der Kauf der "Mikro-Nation Sealand" durch die schwedischen Piraten von Piratebay.org - der WebStandard berichtete - dürfte wenig Aussicht auf Erfolg haben. Laut Medienberichten will der selbsternannte "erlauchte Prinz Michael Bates", der sich als Besitzer und Eigentümer der britischen Flugabwehrstation sieht, "sein" Sealand nicht zum sicheren Hafen für Piraten machen.

750 Millionen Euro

Bei Piratebay.org vermeldete man, dass bereits 18.000 Dollar zum Kauf der Plattform gesammelt wurden. Diese Summe dürfte allerdings nicht mehr als ein "Tropfen auf dem heißen Stein" sein, denn Bates verlangt einen Kaufpreis von 750 Millionen Euro.

Rechtsbrecher

Wie Prinz Michael vermelden ließ, scheitert der Kauf abernicht nur an der gebotenen Summe, sondern auch daran, dass die Schweden gegen internationales (Urheber-) Recht verstoßen und dies kein angestrebter Nutzungszweck für Sealand sei.(red)

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