
Erich Schumann starb am Sonntag
Anfang Dezember konnte Schumann wegen einer schweren Operation des Verdauungstraktes nicht an der jüngsten Verhandlung des Schweizer Schiedsgericht im Krone-Clinch teilnehmen. Aber noch vorige Woche dementierte WAZ-Mitgeschäftsführer Bodo Hombach, Schumann ziehe sich aus dem operativen Geschäft zurück. Der 76-Jährige erlitt offenbar einen Rückfall nach der Operation.
Nicht allzu harmonisch gehen auch die WAZ-Eigner miteinander um. Zwei Firmen von Erben halten je 50 Prozent an der WAZ Mediengruppe mit Sitz in Essen:
Schiedsgericht könnte heuer entscheiden
Einig waren die WAZ-Gesellschafter freilich in ihrem Standpunkt zur Krone: Der Essener Medienkonzern drängt auf gleiche Rechte wie Dichand beim Kleinformat. Günther Grotkamp (80), lange Jahre Geschäftsführer, stellte sich demonstrativ hinter Schumann und gegen Dichand, der den Clinch als persönliche Fehde darstellte. Über Konsequenzen von Schumanns Tod für den Streit um die Krone wollte sich Montag vorerst niemand in Essen offiziell äußern. An der Linie, auf die sich die Gesellschafter laut Insidern gemeinsam festgelegt haben, dürfte sich wenig ändern. Das Schiedsgericht könnte heuer entscheiden.
Gegen Dichand
Die WAZ versucht Hans Dichand seit Jahren als Hauptgeschäftsführer abzusetzen. Der Job bietet ihm weit reichende Entscheidungsbefugnisse und mehr als 700.000 Euro "Vorabgewinn" pro Monat.
Hans Dichand wird am 29. Jänner 86. Er hat nach Kurt Falk ("Ganze Woche") einen weiteren, langjährig verfeindeten, deutlich jüngeren Mitgesellschafter überlebt. Schumann hatte Dichand 2003 in einer "ZiB 2" an dessen "Endlichkeit" erinnert. Dichand damals: "Ich bin endlich - ist er nicht endlich, muss ich da fragen?" (Harald Fidler/DER STANDARD, Printausgabe, 23.1.2007)
Einiges wirkt ein wenig faul im Staate Österreich, wenn man den ins Sommerloch schreibenden Journalisten glauben darf
Der Medienkonzern prüfe derzeit die Ernennung Dichands zum Herausgeber
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erstens hab ich nietzsche nicht zitiert, sondern mich an ihm angelehnt. zitieren tut man noch immer in anführungszeichen.
zweitens reden sie ohnehin einen topfen daher. sie sollten delezue mal beiseite legen und nietzsche selber lesen, dann bekommen sie vielleicht ein bisschen mehr von ihm mit.
der 125 aphorismus seines werkes "Fröhliche Wissenschaften" mit dem titel "Der tolle Mensch" beinhaltet unter anderem:
"Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet, – ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? [...] Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?"
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