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Ehrgeiz verpflichtet: Hillary Clinton blickt in eine anstrengende politische Zukunft.
Dass die als äußerst ehrgeizig bekannte Ex-First-Lady die Absicht hat, zu gewinnen, ist für niemanden eine Überraschung: die Spekulationen um ihre Kandidatur für das Amt, das ihr Mann Bill acht Jahre lang innehatte, hatten bereits während ihres ersten Wahlkampfes um den New Yorker Senatssitz 2000 begonnen.
Seit Monaten geben die Republikaner ihrer Hoffnung Ausdruck, Hillary möge doch kandidieren - das würde den sicheren Gewinn eines Republikaners im Jahr 2008 verbürgen. US-Bloggerkönig Andrew Sullivan schreibt in der londoner Times, er habe vor Kurzem mit dem erzkonservativen Pat Buchanan über die missliche Lage, in der sich die Republikaner befänden, gesprochen, und Buchanan habe ihm erklärt: "Nur eine kann uns jetzt retten; und das ist Hillary."
Die Umfragewerte der 59-Jährigen zeigen eines jedenfalls deutlich: Entweder man liebt Hillary, oder man hasst sie. Viele Demokraten befürchten, dass die von ihren Feinden als "Lady Macbeth" oder "Ice Queen" bezeichnete Senatorin landesweit einen höchst polarisierenden Wahlkampf führen könnte. Im schlimmsten Fall könnte sie selbst jene Republikaner, die ihrer eigenen Partei längst müde geworden sind, dazu veranlassen, aus ihren Schlupfwinkeln zu kommen, nur um gegen sie zu stimmen.
Fürsprecher der New Yorker Senatorin, die ihre Ansichten oft mit knarrender Stimme in leicht monotonem Tonfall von sich gibt, verweisen auf ihre Erfolge in New York: Niemand hatte ihr zugetraut, die konservativen Wähler im Norden des Staates zu überzeugen - doch das gelang ihr bereits 2000 mit langen "Zuhör"-Tourneen und einer zentristischen Politik. Im November 2006 wurde sie von den New Yorkern mit überwältigenden 67 Prozent wiedergewählt.
Im Oktober 2002 sprach sich Clinton für die Invasion des Irak aus. Mit dieser Pro-Kriegs-Haltung manövrierte sie sich in eine Position, die ihr von der Linken in der demokratischen Partei noch immer übel genommen wird.
Immer wieder wurde - vergeblich - von ihr verlangt, sie möge sich doch wie einige ihrer demokratischen Konkurrenten, etwa John Edwards, vom Krieg distanzieren. Für viele kam ihre Stellungnahme gegen die Truppenaufstockung im Irak zu spät.
Auch Joe Biden, der Vorsitzende des Außenausschusses im Senat, der ebenfalls für das Präsidentenamt kandidieren will, trommelt in der Öffentlichkeit laut gegen die Aufstockung der Truppen. Vergangene Woche schlug die Ankündigung eines anderen Demokraten hohe Wellen. Der Einstieg des charismatischen Barack Obama, Senator aus Illinois, zwang Hillary offenbar dazu, ihre Kandidatur früher als geplant bekannt zu geben - in erster Linie, um ihre Geldgeber bei der Stange zu halten: Der Milliardär George Soros hatte Ende vergangener Woche die Seiten gewechselt und Obama seine finanzielle Unterstützung zugesagt.
In Umfragen liegt Hillary mit 53 zu 39 Prozent noch weit vor Obama. Allerdings steht sie in wichtigen Vorwahl-Staaten, etwa in Iowa, nur an vierter Stelle hinter John Edwards, Obama und Ex-Gouverneur Tom Vilsack. Eine ihrer ersten Wahlkampfreisen wird daher bereits nächste Woche nach Iowa führen. (Susi Schneider, DER STANDARD-Printausgabe, 22.1.2007)
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dass eine Frau in Amerika Präsidentin wird. Dass Hillary Clinton das Zeug zur Staatsfrau hat, beweist sie schon lange. Was soll das heißen, sie wird die WählerInnen polarisieren? Wir leben in einer polaren Welt und ich habe noch keinen Personen-Wahlkampf erlebt, der nicht polarisiert. Übrigens, mir ist bei Frau Rodham Clinton bis heute keine knarrende Stimme aufgefallen. Hat sie zur Zeit eine Stimmbänderentzündung? Ist der Autorin Frau Clinton vielleicht unsympathisch? Würde sie die Eigenschaft eines Senators, der Präsident werden möchte, auch als ehrgeizig bezeichnen und dass er noch höher hinaus will oder würde sie in diesem Fall vielleicht schreiben: Senator XY strebt das Amt des ... an?
[...<]Dass Hillary Clinton das Zeug zur Staatsfrau hat, beweist sie schon lange[>...]
Für die USA stimmt das, denn sie ist ein eiskalter berechnender Machtmensch.
Siehe ihre Zustimmung zum Irakkrieg(und jetzt so tut als wäre sie dagegen gewesen)
Wobei Hillary noch extremer war als Bush und sogar Wehrpflichtige einsetzen wollte.
Unmenschlich ist auch ihre Haltung gegenüber den mexikanischen Einwanderern.
Es kommt halt nichts besseres nach.
eine Frau UND auch noch eine schwarze als Präsidentin? Das verkraften die USA nicht, das wäre zusehr anders...
Neben den USA würden es aber auch noch viele andere nicht verkraften (oder soll man sagen "überstehen"?). Die Rice ist noch böser als Bush - intelligenter, aber böser...
Falls es Hillary schaffen würde, würde es mich freuen, aber Condi...?
Im Land der unmoeglichsten Moeglichkeiten ALLES
ist moeglich.Warum nicht eine Frau am Ruder die
sowieso wie schon bewiesen leicht zu beeinflussen
ist von den easy-out neocons.
Zudem kommt,dass man in diesem Lande schon seit
laengerer Zeit Schein-Fuerung (Puppet Theater)
bevorzugt.
Mit ihrem Man, a semi flop ex leader noch am
Leben mit genug ironie und slander attached
zu seiner persoenlichkeit, ein Gewinnen dieser
Frau koennte das amerikanische Kasperltheater fast
interessant machen,speziell fuer die Weltpresse.
- also denjenigen die schon Bill nicht mochten - sehr umstritten und wird auch deren Stimmen nicht bekommen. Sie hat aber bessere Chancen als John Kerry etwa einige Suedstaaten zu gewinnen, ohne die es keinen landesweiten Sieg gibt.
Insgesamt wird Hillary eine groessere Chance fuer den Wahlsieg haben als die meisten 'Experten' behaupten.
nur darf sie dann keinen Staat im Norden verlieren.
Und es kommt drauf an wo man die grenze zwischen Süd und Nord zieht.
Ich denke sie hat ganz gute Chancen zu gewinnen wenn sie es schafft die Westküste, die Ostküste bis Virginia und die Staaten um die grossen Seen für sich zu gewinnen ... vielleicht noch New Mexico, und Arizona dazu.
Florida ist eine Frage ... Da wirds drauf ankommen wer als gouverneur antritt und wie er / sie sich schlagen wird. (Jeb will ja oder kann ja nicht mehr)
Wenn sie Kerrys Staaten von 2004 schafft und dazu noch Ohio und vielleicht Florida übernimmt dann sollte das kein problem sein. und das trau ich ihr ohne weiters zu.
Also ich bewundere Hillary - sie ist eine starke Frau - definitiv eine Leaderin, trotzdem - wie schon im Artikel erwähnt - sie polarisiert zu stark. Einerseits spricht sie sich für den Krieg im Irak aus - nachdem dieser aber ein Disaster ist, welches die Strategen in Washington nicht vorhergesehen habe (Stellungskrieg etc.) rudert sie um 180° Grad zurück und spielt Fähnchen im Wind. Jetzt die Truppen einfach abzuziehen und das Land seinem Schicksal zu überlassen, wäre das Schlimmste. Iran und Co wetzen schon ihre Messer und jeder will ein Stück vom Irak-Kuchen. Es muss ein Umdenken stattfinden - eine neue Strategie her - ein anderer Blickwinkel.
Ich habe diese Frau immer enorm bewundert und tue es noch. Sie weiß, was sie will und zeigte immer Willigkeit und Fähigkeit dafür den vollen Preis zu bezahlen, das müssen ihr die mickrigen US_Männchen erst mal nachmachen. Kein Wunder, dass eine starke und klare Frau wie Hillary ihre Feinde hat, vor allem unter mickrigen Männchen.
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