Homepage spürt Klassenkameraden auf

30. Jänner 2007, 10:18
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Schweizer Internetportal weitet Dienst auf Österreich aus

Eine Homepage spürt Klassenkameraden und Freunde aus alten Zeiten auf. Die Idee dazu hatte der Berliner Timo Lars Fühlbrügge, der in der Schweiz lebt und dieses Service nun auch in Österreich aufbaut. Damit werden Wiedersehen längst verschollen geglaubter Freunde nach vielen Jahren leichter möglich.

Klassenfreunde

Auf http://www.klassenfreunde.at kann sich jeder bei den Schulen, die er besucht hat, kostenlos eintragen. Als registrierter User hat er die Möglichkeit, sich auf die Suche nach ehemaligen Mitschülern zu machen. Die Chance, fündig zu werden, ist in Österreich derzeit zwar noch nicht sehr groß, weil der Internetauftritt hier erst im Aufbau ist. In der Schweiz jedoch ist das Service bereits ein begehrtes elektronisches Nachschlagewerk und eine kleine Erfolgsgeschichte.

Tests

Denn erst im Februar 2006 ging http://www.klassenfreunde.ch in die Testphase und legte gleich einen fulminanten Start hin. "Schon nach wenigen Tagen hatten wir aus den 500 E-Mails, die wir zur Bekanntmachung an Freunde und Bekannte schickten, sowie tausende Mitglieder", erzählt Fuhlbrügge bei einem Kärnten-Aufenthalt im Gespräch mit der APA. Und so folgte im Mai 2006 der reguläre Betrieb mit 200.000 registrierten ehemaligen Schülern aus allen Teilen der Schweiz.

Daten

Derzeit sind fast 53.000 Klassen von knapp 9.500 Schweizer Schulen mit rund 286.000 Schülern auf der Homepage gelistet. Und in der kurzen Zeitspanne seit seinem Erscheinen hat es das Portal geschafft, in die Top 50 der Schweizer Webcharts zu gelangen. Täglich besuchen Zehntausende User den Suchdienst.

Ausbau

"Bis 2009 möchten wir die Community auf 700.000 Mitglieder ausbauen", sagt Fuhlbrügge, der mit seiner Familie in Winterthur lebt und den Internetauftritt mit seiner Frau sowie einem Kommunikationswissenschafter und zwei Programmierern betreibt. "Für unseren Österreich-Auftritt suchen wir Kooperationspartner", erklärt er. Unter anderem sei er mit der Telekom Austria im Gespräch. (APA)

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