Nur "kleinflächige" Schäden in heimischen Wäldern

1. März 2007, 19:45
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Regionale Schäden in Ober- und Niederösterreich sowie Salzburg - Keine Auswirkungen auf den Holzpreis

Wien - Der Orkan "Kyrill", der in der vergangenen Nacht über Österreich gefegt ist, hat laut einer Aussendung der Land&Forst-Betriebe Österreich in den heimischen Wäldern lediglich kleinflächige Schäden verursacht. Betroffen seien in Oberösterreich die Gebiete Mühl- und Innviertel, der Flachgau in Salzburg sowie in Niederösterreich die Region Waldviertel. Die Forstbetriebe haben bereits mit der Aufarbeitung der geworfenen Bestände begonnen, "um einen möglichen Schädlingsbefall so gering wie möglich zu halten", hieß es. Auf den Holzmarkt werde dieses Wetterereignis keine Auswirkungen haben.

Laut Verbandspräsident Felix Montecuccoli werden die Forstbetriebe ihre Erntearbeit nun auf die jetzt konzentriert anfallenden Holzmengen abstimmen. "Dadurch können sie die Erntemenge auf dem geplanten Niveau halten." Die Nachfrage nach dem natürlichen Rohstoff Holz sei enorm, der mitteleuropäische Holzmarkt "stabil und aufnahmefähig". In den vergangenen Jahren seien laufend neue Sägewerke sowie Verarbeitungsstätten für die Papier- und Plattenindustrie errichtet worden. (red)

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    Die Nachfrage nach Holz sei enorm, der mitteleuropäische Holzmarkt "stabil und aufnahmefähig", berichten die Land&Forst-Betriebe Österreichs.

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