Für den Fall der Fälle

13. März 2007, 14:38
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Honda-Testpilot Klien will in Topform sein, der Vorarlberger arbeitet dafür härter denn je an seiner Fitness

Wien - Honda-Testpilot Christian Klien steckt mitten in der Vorbereitungsphase auf die Formel-1-WM 2007. Der Vorarlberger arbeitet derzeit gemeinsam mit seinem persönlichen Coach Daniel Devigili, dem Karateweltmeister von 1994, in den österreichischen Alpen intensiv an seiner Fitness. Nach einem Besuch im Honda-Teamquartier in Brackley/England steht am 25. Jänner in Barcelona die Präsentation des neuen Honda-Rennwagens RA107 auf dem Programm, ehe dann am 18. März in Australien die WM beginnt.

Weihnachten und Neujahr hat Klien mit Familie und Freunden in seiner Heimat in Hohenems verbracht. Ansonsten verbringt der 23-Jährige aber sehr viel Zeit mit seinem Vorarlberger Landsmann Devigili, der sich 1994 in Malaysia Karate-WM-Gold geholt hatte. "Ich denke, dass meine Fitness tatsächlich noch besser sein muss, als wenn ich an jedem Wochenende Rennen fahren würde", erklärte Klien.

"Jederzeit bereit sein"

"Als dritter Fahrer muss ich nicht nur Jenson Button und Rubens Barrichello beim Testprogramm des Teams unterstützen, sondern auch während der gesamten Saison jederzeit bereit sein, ein Rennen zu fahren. Rennen zu fahren ist wahrscheinlich der beste Weg, um topfit zu bleiben. Daher werde ich dies ausgleichen, indem ich härter denn je trainiere. Wenn sich für mich die Gelegenheit ergibt, ein Rennen zu fahren, will ich in Topform sein", führte der Ex-Red-Bull-Schützling weiter aus. Skifahren und Mountainbiken gehören genauso zum Trainingsprogramm Kliens wie regelmäßige Besuche im Fitnesscenter.

Nach den ersten Eindrücken vom Honda-Team kann Klien nur Gutes berichten. "Der Name Honda ist eine Legende im Rennsport und ich bin zuversichtlich, dass das Team sehr konkurrenzfähig sein wird. Ich arbeite erst seit kurzer Zeit mit Honda zusammen, aber ich konnte bereits sehen, mit welchem Einsatz, welchen technischen Fähigkeiten und welcher Professionalität sie arbeiten. Und ich habe gehört, dass das neue Auto sehr vielversprechend ist. Ich freue mich darauf, es zu sehen, aber vor allem darauf, es zu fahren."(APA)

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    Christian Klien im Gespräch.

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