Maschinenmensch Maria aus Film "Metropolis" rekonstruiert

29. Jänner 2007, 10:26
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2.000 Exemplare zum Preis von je 3.000 Euro werden hergestellt

Zum 80-Jahr-Jubiläum der Uraufführung von Fritz Langs Klassiker "Metropolis" hat die Firma Strenco den Maschinenmenschen Maria rekonstruiert. "Wir wollten damit ein Stück Filmkultur bewahren und an jüngere Generationen vermitteln", sagte Geschäftsführer Volker Strauss bei der Vorstellung der lebensgroßen Figur am Donnerstag in Hamburg. Maria sei eine "zeitlose Ikone der Popkultur", die andere Maschinenmenschen wie den Roboter C-3PO aus der Science-Fiction-Reihe "Star Wars" inspiriert habe.

Original verbrannte

Das Original wurde 1926 während der Dreharbeiten verbrannt. Rekonstruiert wurde Maria anhand von Filmaufnahmen und Pressefotos - Skizzen und Aufzeichnungen existieren nicht mehr. Die Lizenzen für das Projekt hatte Strenco von der Familie des Künstlers erworben. Private Liebhaber hatten die Figur weltweit bereits mehrfach nachgebaut. Der Schöpfer Walter Schulze-Mittendorff stellte Ende der 60er Jahre eine statische Kopie seiner Figur her.

Lebensgroße Figur

Rund 2.000 Exemplare sollen von Februar an im Internet und durch die Deutsche Kinemathek in Berlin vertrieben werden. Die lebensgroße Figur aus Kunstharz kostet 3.000 Euro. Zudem wird es Büsten und 40 Zentimeter große Modelle geben. Der Nachbau richtet sich Strauss zufolge an Sammler, Museen und Kinos.(APA/dpa)

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Strenco

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