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Burma-Reisende sollten sich ihrer Verantwortung gegenüber den Einheimischen bewusst sein und sich umfassend informieren.
Burma (auch Myanmar genannt) ist bekannt für seine noch unberührte Landschaften von atemberaubender Schönheit, idyllisches Landleben und die golden funkelnde Pagoden. Seit 1962 herrscht in der früheren britischen Kolonie jedoch ein Militärregime. Das Land befindet sich seither - von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet - in einer humanitären und wirtschaftlichen Krise. Vor allem davon erzählt der semidokumentarisch gehaltene Film des studierten Grazer Geographen.
"Burma bietet all das, von dem Reiseveranstalter und ihre Kunden träumen: Spiritualität und Exotik gepaart mit Ursprünglichkeit und asiatischer Lebensfreude", so Produzent Wehap, der Donnerstagabend seinen Film in Grazer Rechbauerkino präsentierte. Nur all zu oft bleibe aber unbeachtet, dass der Großteil der Touristendollars genau jenen zu Gute kommt, die dieses Land in Geiselhaft halten: den Generälen der Militärdiktatur. Der Film macht auf das Land neugierig, schärft aber auch die Sinne für einen kritischen, verantwortungsvollen Tourismus.
Kaum jemand in Burma wage es, kritisch über das Regime zu sprechen: "Zu groß ist die Angst vor Verfolgung, Folter und Haft, so Wehap. Er hat auf zwei ausgedehnten Burma-Reisen dennoch das Vertrauen von Taxifahrern und Mönchen, Fischern, Rikschafahrern bis hin zu Ex-Rebellen gefunden, die ihm von ihrem Alltag erzählten und die Umstände, in denen sie leben, zeigten. Gefilmt wurde oft mit versteckter Kamera. So wird das Land aus vielfältigen Blickwinkeln beleuchtet und der Zuseher bekommt eine Dokumentation, in der tatsächlich jeder Aspekt des Landes inkludiert ist, zu sehen.
Die Interviewpartner wurden bis auf wenige Ausnahmen anonymisiert oder durch Kunstfiguren ersetzt. Christoph Grissemann und Dirk Stermann und auch Schauspieler des Grazer Theatermerz leihen ihnen ihre Stimmen. Realisiert wurde der Film ohne öffentliche Förderung. Die beteiligten Künstler wurden symbolisch mit einer Flasche Kernöl entlohnt. Mit einer Spende von 19 Euro können die Zuseher weitere Flaschen erstehen. Die Einnahmen kommen Hilfsaktionen in Burma zu Gute. (APA)
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4 buecher uebers land geschrieben, tausende photos und ein paar videos gemacht habe und zwar ziemlich ueberall im land auch an plaetzen wo diese leute hier mit sicherheit nicht waren. mir hat in all dieser zeit nicht EINMAL jemand gesagt ich soll da nicht photographieren oder filmen. ich hab in all dieser zeit nicht eine greueltat gesehen oder auch nur einen in myanmar getroffen der augenzeuge einer greueltat gewesen ist -von etwa 2 jahren nach dem aufstand an gerechnet- es wird da drueben soviel erzaehlt und es rumort gewaltig, dies ist fast alles hoersagen. es hat nach dem aufstand der demokratiebewegung damals viele boese sachen gegeben und die werden immer wieder hochgekocht umgeruehrt und in einer neuer verpackung praesentiert.
12 hectar reisanbau, 2 hectar korn, 120 mangobäume plus weiteres, wenn sies nicht glauben können sie mal hinfahren ist in mindanao nahe sultan kudarat. der unterschied zwischen ihnen und mir ist ich tu was und ich war da, sie waren auch da, vorm fernseher !!
In Burma regen sich ALLE über die Regierung auf, deuten dann aber gleich an, dass sie nichts sagen dürfen weil sie sonst ins Gefängnis kommen.
Die Menschen haben Angst vor freier Meinungsäußerung und das halbe Land ist für Ausländer gesperrt bzw. nur mit MTT Genehmigung und Begleitung bereisbar.
Die Menschen in Burma haben keine Ahnung was im eigenen Land vor sich geht. Wenn Gebiete für Ausländer gesperrt sind, dann hört man eigentlich immer eine Begründung dafür. Leider sind diese Begründungen komplett unsinnig.
Bei all den Stories die man so hört (oder nicht hört) sind dann manche dabei die recht realistisch klingen.
Menschen verschwinden im Gefängnis und kommen nie wieder. Es wird von Massenverhaftungen berichtet und Schießereien...
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