Frustration am Arbeitsplatz

26. Juli 2007, 10:00
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Im mittleren Management ist die Demotivation am größten - Mehr Bezahlung, Karriereoptionen und Wertschätzung werden gefordert

Die Stimmung der Angestellten im mittleren Management ist weltweit zum Großteil von Demotivation und Unzufriedenheit geprägt. Dies geht aus einer international durchgeführten Studie "Middle Manager's Outlook" hervor, für die der Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture rund 1.400 Angestellte aus dem mittleren Management in Europa, Nordamerika und Asien befragte.

Laut Studie sind im internationalen Schnitt nur vier von zehn Befragten (39 Prozent) mit ihrer derzeitigen Berufssituation generell zufrieden. 43 Prozent der Befragten erwägen den bisherigen Arbeitgeber zu wechseln, wobei sich bereits fast ein Viertel (23 Prozent) der Angestellten im mittleren Management aktiv um eine neue Stelle bemühen. Als Hauptursache für diese negative Einstellung führen 25 Prozent der interviewten Manager an, dass vor allem fehlende Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereoptionen sowie -aussichten die Motivation und Arbeitsmoral entscheidend hemmen. Durch einen Arbeitgeberwechsel erhoffen sich daher auch knapp ein Viertel der Befragten erhebliche Verbesserungen ihrer aktuellen Beschäftigungskonditionen und Karrierechancen.

Grund für Frust

Entscheidender Knackpunkt, der für die meiste Frustration und Demotivation beim mittleren Management sorgt, liegt laut Studie in der unzureichende Bezahlung (44 Prozent). Außerdem verweisen knapp gleich so viele der Beschäftigen (43 Prozent) auf das Manko, dass die persönliche Leistung in den Unternehmen keine entsprechende Würdigung erhält.

Eine bessere Förderung des Wissens und der Erfahrung des mittleren Managements müsse noch stärker berücksichtigt werden. Erst durch eine wirksamere Personalpolitik ließe sich die Stimmung wieder heben, die letztendlich Grundvoraussetzung sei, um am Markt mittel- und langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können. (pte/red)

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