Verletzte bei Verkaufsstart von "World of Warcraft" in Köln

30. März 2007, 11:27
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"Chaotisches Gerangel" - Scheibe ging zu Bruch: Drei Kunden zogen sich Schnittverletzungen zu

Bei einem Gedränge beim Verkaufsstart der neuen Erweiterung des Online-Spiels "World of Warcraft - The burning Crusade" sind in einem Kölner Elektronikkaufhaus in der Nacht zum Dienstag drei Menschen verletzt worden. Zu dem mitternächtlichen Sonderverkauf hatten sich 600 bis 800 Kunden vor dem Geschäft in der Fußgängerzone Hohe Straße versammelt, berichtete die Polizei. Als dann zwei der vier Eingangstüren geöffnet wurden, zerbrach in dem anschließenden "chaotischen Gerangel" die Scheibe einer geschlossenen Tür. Drei Kunden zogen sich Schnittverletzungen zu; einer von ihnen musste mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

NIcht mit Andrang gerechnet

Mit dem Andrang zu dem nächtlichen Sonderverkauf in Köln habe keiner der Verantwortlichen gerechnet, hieß es bei der Polizei der Domstadt. Kunden mussten das Geschäft durch einen Hinterausgang verlassen, da die Eingänge verstopft waren. Erst als die Polizei per Lautsprecher bekannt gab, dass ein Kontingent von 1700 Spielen zur Verfügung stehe, entspannte sich die Lage.

Polizei

Auch in einem Bochumer Elektronikmarkt löste der mitternächtliche Verkaufsstart des Spiels einen Polizeieinsatz aus. In einem Elektromarkt der Ruhrgebietsstadt gab es ebenfalls ein Gedränge unter rund 600 Menschen, die das neue Online-Spiel kaufen wollten. Dabei gingen mehrere Flaschen zu Bruch. Die Kunden beruhigten sich den Angaben zufolge erst, als sie über Lautsprecher erfuhren, dass nur diejenigen ihre Spiele abholen könnten, die zuvor die Ware angezahlt hatten. "Um 01.20 Uhr war der nächtliche Verkaufsspuk beendet", berichtete die Polizei.(APA)

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