Protest gegen ORF-Besetzung Peking

5. März 2007, 12:15
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Dass Betriebsrat und Belegschaft davon aus Medien erfuhren, widerspreche "vollmundigen Ankündigungen" - Auch Opletal bewarb sich wieder

Einen "höchst unangenehmen Beigeschmack" hat die Bestellung von Cornelia Vospernik zur ORF-Korrespondentin für Asien und Bürochefin in Peking, erklärt Hörfunk-Betriebsratschef Gerhard Moser dem STANDARD: Dass Betriebsrat und Belegschaft davon aus Medien erfuhren, widerspreche "vollmundigen Ankündigungen" über eine "deutlich" andere Kommunikationskultur. Die ORF-Führung will da "alle Kommunikationsstränge eingehalten" haben.

Ihre bürgerlichen Vorgänger mobbten den schon zum Bürochef bestellten und Chinesisch sprechenden Redakteur Helmut Opletal 2006 wieder von dem Dienstposten. Die neuen Chefs haben Opletal nach Infos des STANDARD signalisiert, er möge sich neuerlich bewerben. Und nun doch anders entschieden. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 16.1.2007)

Nachlese
Vospernik leitet neues Asienbüro in Peking - Sie berichtet ab Februar aus Süd- und Ostasien
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