Mandela: Aids eine der "größten Bedrohungen"

14. Juli 2000, 13:14

13. Welt-Aids-Konferenz in Durban beendet

Durban - Mit einem Appell zu sofortigem Handeln gegen die Immunschwächekrankheit Aids hat Südafrikas ehemaliger Präsident Nelson Mandela die 13. Welt-Aids-Konferenz in Durban beendet. Aids sei eine der "größten Bedrohungen" in der Geschichte der Menschheit, sagte der Friedensnobelpreisträger am Freitag in der südafrikanischen Hafenstadt.

In Afrika sei durch die Verbreitung des HI-Virus' gegenwärtig eine "Tragödie beispiellosen Ausmaßes" in Gang. Dagegen müsse die Staatengemeinschaft dringend gemeinsam "etwas" unternehmen, so Mandela.

Im Mittelpunkt der sechstägigen Konferenz stand die Ausbreitung der tödlichen Immunschwächekrankheit in den Ländern der so genannten Dritten Welt. Mehr als 90 Prozent der weltweit mehr als 34 Millionen HIV-Infizierten leben in Entwicklungsländern. Allein in Schwarzafrika tragen 24,5 Millionen Menschen den Aids-Erreger in sich, was 70 Prozent der weltweiten Infektionsrate entspricht. (APA)

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