Saturn strahlt am hellsten

31. Jänner 2007, 13:32
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Der Tag wächst um eine Stunde - der Sternenhimmel im Jänner

Die Dauer der lichten Tage wächst von 8h 26' auf 9h 27' und die Dämmerungsdauer - gerechnet vom Sonnenuntergang bis zur fast vollen Nacht - sinkt von am 1h 16' auf 1h 11'. Am 20. um 1201 steht die Sonne am Anfang des Tierkreiszwölftels Wassermann.

Der Mond wurde am 3. zum Vollmond und steht am 6. bei Saturn. Das Letzte Viertel tritt am 11. ein, und am 16. steht die zarte Altlichtsichel tief in der Morgendämmerung nahe Jupiter im SO. Nach dem Neumond am 19. erscheint die feine Neulichtsichel am 20. nahe SW neben Venus. Das erste Viertel tritt am 26. Jänner und der Vollmond am 2. Feber ein.

Merkur erscheint am 26. tief in der Abenddämmerung im WSW. Venus steht tief in der Abenddämmerung zwischen SW und WSW. Mars steht tief in der südöstlichen Morgendämmerung und Jupiter steht am frühen Morgen tief zwischen SO und SSO. Saturn zeigt sich am späten Abend vorerst niedrig, später hoch zwischen ONO und OSO im Löwen.

Die Karte zeigt den Sternhimmel für den 7. um 21 und für den 21. um 20 MEZ. Das Große Sechseck um Orion steht hoch im SO und die Fünfsternreihe mit Perseus, Andromeda und Pegasus zieht vom Himmelsscheitel in den Westen. Aus dem ONO steigt der Löwe empor, und fast gegenüber versinken Leier und Schwan. Die strichlierte Linie zeigt den Zug der Milchstraße an. Näheres zu Veranstaltungen Tel. 01 / 889 35 41 oder beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5. 1. 2007)

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    grafik: urania star
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