Wirtschaftsprüfer fordern mehr Steuervorteile bei Privatvorsorge

1. März 2007, 19:43
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Absetzmöglichkeit für Steuerpflichtigen derzeit bei 730 Euro

Wien - Die neue SPÖ-ÖVP-Bundesregierung sollte die private Vorsorge bei der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung verstärkt steuerlich abzugsfähig machen, forderte die Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei Hübner & Hübner am Freitag. Damit würde der hohe Standard des heimischen Gesundheits- und Pensionssystems zusätzlich gestärkt, meinte CEO Wilfried Serles. Die geplante Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge um 0,15 Prozent bei gleich bleibender Leistungspalette sei dagegen nicht zielführend.

Derzeit sind Prämien für freiwillige Personenversicherungen wie Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherungen zwar von der Steuer abzugsfähig, aber nur stark eingeschränkt. Ein Steuerpflichtiger kann höchstens 730 Euro pro Jahr aus diesem Titel geltend machen. Für Besserverdiener (ab 36.400 Euro Jahreseinkommen) geht die Absetzmöglichkeit schrittweise zurück und fällt ab Jahreseinkünften von 50.900 Euro gänzlich weg. (APA)

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