Nur wegen diesem blöden Demonstrieren ist der Ring heute gesperrt.......ist es nicht besser ihr studiert, damit ihr fertig werdet und nicht noch ein Semester brauchts, was euch kostet, bevor ihr gegen was demonstriert, was ihr nicht ändern könnt?
Ausbildung kostet nunmal Geld, Pech gehabt, keiner hat euch gezwungen zu studieren.
Der Unterschied zwischen schwarzen und roten Jugendlichen ist, daß sich die roten Jugendlichen nicht scheuen, der Parteispitze zu sagen, wenn ihnen eine Entscheidung nicht paßt. Die, die jetzt gegen das magere Ergebnis in puncto Studiengebühren auf die Straße gehen, werden in fünfzehn, zwanzig Jahren die Führung der Partei übernehmen. Das war schon bei Kreisky so, bei Cap so und wird auch in Zukunft so sein.
Die Demokratie braucht Leute, die den Oberen die Meinung sagen und eines Tages bereit sind, selber das Ruder zu übernehmen. Hoffen wir nur, daß sie bis dahin das Geld für ihr Studium aufgebracht haben.
Studiengebühren wurden unter Kreisky abgeschafft.
Unter Schwarz/blau/orange wieder eingeführt.
Denn so ein "Symbol" der verbesserten Chancengleichheit passt einfach nicht in die Welt der "Neoliberalen". Ausserdem fördert das vielleicht unangenehme Konkurrenz am Arbeitsplatz, da bleibt man lieber unter sich.
Mein Verdacht ist es, dass Gusenbauer und Fischer mit diesem Kompromiss (der mir auch nicht unbedingt gefällt) verhindern wollten, dass wieder die Schwarz/blau/orange Truppe auf den Plan tritt.
Und um es klar zu sagen, diese rechte Mehrheit hat überhaupt kein Interesse an verbesserter Chancengleichheit in Sachen Bildung und sozialem Aufstieg!
Mein Wunsch: vor den richtigen Bäumen bellen!
...Und, wie schon an anderer Stelle deponiert: Optisch und akustisch verbal zu demonstrieren, wenn einem etwas nicht gefällt, ist glaubwürdiger als Rauchbombenwerfen und die Verschwendung von Lebensmitteln als Wurfgeschoße. Die Eier und Tomaten hätten so manchem Obdachlosen ein schönes Omelett bescheren können, wenn ein SOZIAL eingestellter Mensch sie GESPENDET hätte anstatt damit durch die Gegend zu werfen !
Wenn ich mir manche dieser Statements hier durchlese, dann bekomme ich den Eindruck, dass die Erben der nachhaltigen Auszehrung und Ausbeutung durch den Kapitalismus, sich immer wieder zum Wort melden, obwohl sich in der Zwischenzeit das Rat der Geschichte schon längst weitergedreht hat. So nach dem Motto: meinen Vorfahren und mir wurden seit Generationen die ihnen zustehenden Anteile am gesellschaftlichen Erfolg und Mehrwert vorenthalten. Das ist nachweisbar und im übertragenen Sinne läßt sich hier fordern, dass alles ohnehin frei sein müßte, weil das, was mir geschuldet wird, diesen vorenthaltenen Betrag längst übersteigt. Dieser Mythos hat sich in die Köpfe der Jungen eingefressen und geht aber vollkommen an der Realität vorbei, leider!
ist watscheneinfach:
Obligatorische Wehrpflicht auch für Frauen !
1. Entlastung des Arbeitsmarktes
2. Entlastung der Universitäten
3. Verdoppelung der Zivis, damit keine personellen Probleme in allen sozialen Bereichen
4. Flächendeckende Untersuchung auch der anderen Hälfte der Bevölkerung
5. Chancengleichheit am Arbeitsmarkt
6. Tussies lernen Knöpfe annähen, Schuhe putzen, Ornung halten
7. Flächendeckende Drogenprävention
8. Erfüllung der Forderung nach Gleichheit, wie in der Verfassung verankert
Forderung meinersteits und läßt sich auch nicht aus meinem Gesagten ableiten. Es geht um eine mögliche Haltung im gesellschaftlichen Grundverständnis und Miteinander. Meinem Dafürhalten nach vertreten nicht wenige dieser Protestierer sehr konservative Vorstellungen, die, weil aus einem längt vergangenen gesellschaftlich-historischen Kontext stammend, keine besonders geeigneten Ideen zur Bewältigung der Zukunft bieten. Und das halte ich für ziemlich gefährlich, aber gut, wer gerne experimentiert, mag das tolerieren und dem zustimmen.
Und ich mein, a bisserl Spaß macht das auch, gesellschaftlichen Aufruhr im kleinen zu produzieren. Eine gewisse spielerische Lust ist immer dabei, wenn man dann sieht, wie andere in die Knie gehen, oder?
Wenn ich mir manche dieser Statements hier durchlese, dann bekomme ich den Eindruck, dass die Erben der nachhaltigen Auszehrung und Ausbeutung durch den Kapitalismus, sich zu Wort melden, obwohl sich in der Zwischenzeit das Rat der Geschichte schon längst weitergedreht hat. So nach dem Motto: meinen Vorfahren und mir wurden seit Generationen die ihnen zustehenden Anteile am gesellschaftlichen Erfolg und Mehrwert vorenthalten. Das ist nachweisbar und im übertragenen Sinne läßt sich hier fordern, dass alles frei sein müßte, weil das, was mir geschuldet wird, ohnehin durch diesen vorenthaltenen Betrag mehr als gedeckt ist. Dieser Mythos hat sich in die Köpfe der Jungen eingefressen und geht aber vollkommen an der Realität vorbei, leider!
dass Wahlversprechen so zu formulieren sind, dass sie unter Berücksichtigung von Verhandlungsgeschick umsetzbar sind. Das ist ein Gebot der politischen und demokratischen Redlichkeit. Wer anders handelt, muß sich auch sagen lassen, dass dies unethisch ist. Da bin ich voll auf der Seite der Jungen. Es ist nicht nur unethisch sondern auch demokratiepolitisch höchst gefährlich, anders zu handeln. Wer so agiert, lädt Schuld auf sich, Schuld, die sehr wohl eingefordert werden kann. Wer politische Versprechen bricht, nur um sich einen Vorteil zu verschaffen, verliert nachhaltig das öffentliche Vertrauen. Es gibt bessere Startbedingungen für Regierungsarbeit, ohne Zweifel! Nur war das Ganze nicht schon von vornherein klar, das es nicht gehen wird?
niemand hat wunder erwartet, aber so ein totalausfall von gusenbauer war in dieser katastrpphalen form nicht vorherzusehen. wenigstens hätte er die studiengebühren als verhandlungsgegenstand benutzen und nicht völlig sinnlos opfern sollen. oder hätten ihm die schwarzen dann noch ein ressort herausgerissen?
wobei, es gitb keines der roten ressorts das man nach deren beschneidung noch wollen kann.
Wieso hätte er ausgerechnet die Studiengebühren als Verhandlungsgegenstand nützen sollen? Betreffen die etwa mehr Menschen, als zB Gesundheitskosten, welche wohl für ALLE Menschen DAS GANZE LEBEN LANG eine hohe Belastung darstellen können?
ist bei den schwarzen, so wie familie, jugend, arbeit und wirtschaft.
das frauenresort ist kompetenzlos,
dem sozialressort ist lediglich pensionen und pflage geblieben,
das justizressort ist nett aber unaufgeregt und ebenso eher ein verwaltungsjob als ein gestaltungsjob, ebenso das verteidigungsministerium das zudem jetzt die ef am hals hat.
infrastruktur kann sich hauptsächlich damit profilieren, die öbb-katastrophe und die asfinag-schulden zu argumentieren.
so, was bleibt noch? .... bildung, richtig, aber die unis sind leider auch bei den schwarzen.
wie alles, womit innenpolitik gemacht wird. und aussenpolitik, das haben auch die schwarzen.
finanzieren tut das ganze der molterer. und lopatka sitzt dem gusi auf dem schoss.
Vorweg ich bin nicht Studentin, aber ich würde sehr gerne studieren, nur aufgrund der hohen Kosten ist es nicht möglich. Ich habe mir einige Fachrichtungen angesehen, aber bei den knapp € 400.- pro Semester bleibt es nicht. Zusätzlich sind noch Kosten für Literatur (ca. €200 bis 300.-), dann wären in diesen Fachrichtungen Auslandssemester und Projektwochen im Ausland (Kosten für Aufenthalt, An-und Abreise und Verpflegung sind selbst zu bezahlen -> bis zu € 1000.- pro Aufenhalt). Also wer glaubt Studieren ist so billig, weil es ja nur umgerechnet €60.- pro Monat für Studiengebühren sind, der irrt gewaltig
Aus Solidarität wäre zwar eine Absetzung der Studiengebühren sinnvoll, aber Ihre Einstellung, dass Ihnen die Gesellschaft eine top Ausbildung mit Auslandssemestern und Literatur gefälligst zu finanzieren hat geht eindeutig zu Weit.
Wenn Sie tatsächlich studieren wollen, dann ist jedenfalls der Weg über einen Teilzeitjob eine gangbare Alternative. Das war bei einem Gutteil der Studenten immer schon Usus und den Auslandsaufenthalt organisieren und finanzieren Sie sich bitte selber (Erasmus Austausch Programme während des Stduiums, oder ein bezahlter PhD bzw. Postdoc Aufenthalt nach dem Studium).
Studieren war immer schon teuer - wenn die Eltern nicht in der Nähe der Uni wohnen. Und ließ sich immer schon nur durch einen Teilzeitjob finanzieren, sofern die Eltern nicht der bestverdienenden Oberschicht angehören.
Wenn schon von Solidarität gesprochen wird, sollten die Studiengebühren wenigstens für günstige Studentenwohnungen verwendet werden, denn für die Finanzierung des Studienangebots reichen sie sowieso nicht. Dann gäbe es wenigstens annähernd eine Gleichstellung aller Studenten.
Es ist doch nur eine Frage des Wohnortes, ob eine Familie mit EINEM Wohnsitz auskommt, von dem aus ein "Kind" studieren kann und während dieser Zeit mitversorgt wird, oder ob ein zweiter oder sogar mehrere benötigt werden. Da liegen die Grenzen der Finanzierbarkeit für Durchschnittsverdiener und in der Folge die Notwendigkeit, daß die Studierenden dazuverdienen.
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