Burgstaller kürt neue Soziallandesrätin

11. Jänner 2007, 12:24
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Erika Scharer will Schwerpunkt für Frauen am Arbeitsmarkt setzen - Rosa Lohfeyer an ihrer Stelle nun im Nationalrat

Salzburg - Die Schaffung von Arbeitsplätzen sei noch immer die beste Form der Armutsbekämpfung: Sie werde am Ziel der Vollbeschäftigung festhalten und einen Schwerpunkt bei Projekten für Frauen setzen. Das erklärte die designierte neue Salzburger Landesrätin Erika Scharer (54) am Donnerstag bei ihrer Vorstellung. Am Mittwochabend hatte sich das Landesparteipräsidium einstimmig auf Scharer als Nachfolgerin des als Sozialminister in die Bundesregierung wechselnden Erwin Buchinger geeinigt.

Die neue Landesrätin, die aus dem Arbeitsmarktservice Zell am See kommt, war seit 2002 für die SPÖ im Nationalrat. Scharer wird für Soziales, Arbeit und den Landesdienst zuständig sein. Im Parlament wird ihr die 50-jährige Lehrerin Rosa Lohfeyer aus dem Pongau nachfolgen.

Pläne

In der Landesregierung will sich Scharer für Arbeitsstiftungen für Frauen und Arbeitsmarktprojekte, die sich an junge Frauen und Mütter wenden, stark machen. Sie möchte das Pflegeangebot sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich ausbauen und sich für Prävention bei älteren Menschen einsetzen, damit sie möglichst spät Betreuung benötigen. Auch für ältere behinderte Menschen will Scharer zusätzliche Möglichkeiten zur Betreuung einrichten. Im Landesdienst sieht sie gute Chancen, ein neues Gehaltssystem abzuschließen. (APA)

  • Die Pinzgauer Nationalratsabgeordnete Erika Scharer folgt Erwin Buchinger als Soziallandesrätin Salzburgs.
    foto: standard/spö
    Die Pinzgauer Nationalratsabgeordnete Erika Scharer folgt Erwin Buchinger als Soziallandesrätin Salzburgs.
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