Mit 150-Euro-Wagen in die Wüste

30. März 2007, 22:24
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Ein Wiener und ein Grazer nehmen an der "Plymouth-Banjul Challange", einem nicht ganz so rasanten Rennen wie der Rallye Dakar, teil

Philipp Schmid studiert an der Technischen Universität in Wien Informatik, ist 21 Jahre alt und hat prinzipiell null Ahnung von Abenteuern, schon gar nicht in der Wüste. Mit einem klapprigen alten Wagen und mit dem 50-jährigen Franz Xaver, dem Chef des Medien-Kunstlabors im Kunsthaus Graz, auch kein Wüstenfuchs, will er 7950 Kilometer von Österreich über Italien, Frankreich, Spanien, Mauretanien und Senegal bis nach Gambia zurücklegen. Dieses Vorhaben ist Teil eines kuriosen Abenteuers, das sich "Plymouth-Banjul Challange 2007" nennt und eigentlich von England aus gestartet wird.

Seit dem 27. Dezember sind die Teilnehmer dieser etwas anderen Wüstenrallye nun unterwegs, die Zielankunft ist für den 22. Jänner vorgesehen. Um Sprit und Zeit zu sparen ist das österreichische Team der Einfachheit halber in Wien gestartet, während die anderen Fahrer von Plymouth aus ins Rennen gegangen sind. Irgendwo in Frankreich oder Spanien wollte man sich treffen.

Bedingung für alle Teilnehmer ist, dass ihre Wagen den Wert von 150 Euro nicht übersteigen. In Gambia sollen die Billigflitzer dann für wohltätige Zwecke versteigert werden. (red)

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