Maklerprovisionen sollen sinken

1. März 2007, 19:43
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Wohnbauförderung bleibt, Rechtssicherheit bei Vermietung von Einfamilienhäusern soll erhöht werden

Wien - Im Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP wird zum Thema Wohnen das Ziel der Beibehaltung der Wohnbauförderung formuliert. Die Maklerprovisionen sollen sinken, indem in Zusammenarbeit mit der betreffenden Berufsgruppe für Wohnungsmietverträge die Provisionsobergrenze für Mieter reduziert werden soll.

"Wohnen ist wie Arbeit oder Gesundheit ein Grundbedürfnis der Menschen. Wohnen muss leistbar und qualitativ hochwertig sein", heißt es programmatisch. Um dieses Ziel zu erreichen, sei die Wohnbauförderung beizubehalten, umweltschonendes Wohnen anzustreben und es seien erschwingliche Wohnungen für junge Menschen bereitzustellen.

Als Ziel formuliert wird auch, dass Vertragsgebühren für Wohn-/Mietverträge abzuschaffen seien. Im Einfamilienhausbereich solle bei Vermietung "unter Beibehaltung größtmöglicher Flexibilität" die Rechtssicherheit für Mieter und Vermieter erhöht werden. "In Zusammenarbeit mit der betroffenen Berufsgruppe" will die neue Große Koalition für Wohnungsmietverträge die Provisionsobergrenze für Mieter reduzieren. (APA)

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