Softwareinstallation unter Linux soll verbessert werden

8. Februar 2007, 10:22
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Distributionen wollen gemeinsame Basis für RPM, APT und Co. schaffen

Einer der von Softwareherstellern - und BenutzerInnen - am Häufigsten bemängelten Bereiche unter Linux ist die Softwareinstallation. Zahlreiche verschieden Paketformate machen es schwierig ein Paket so anzubieten, dass es sich bei allen Distributionen korrekt "einbettet".

FSG

Genau in diesem Bereich soll es aber nun entscheidende Verbesserungen geben: Vor kurzem haben sich unter der Leitung der Free Standards Group (FSG) diverse unabhängige Softwarehersteller (ISVs) mit Linux-Entwicklern zusammengesetzt und die Schaffung einer gemeinsamen Basis für die verschiedenen Paketformate vereinbart.

Simpel

Bei dem Treffen, bei dem unter anderem die EntwicklerInnen von RPM, APT, yum, Alien und Klik anwesend waren, wurde die Schaffung einer gemeinsamen Programmierschnittstelle (API) beschlossen. Diese soll jedoch nicht die volle Funktionalität von RPM und Co. nachbilden sondern nur die für die ISVs wirklich zentralen Fähigkeiten enthalten.

Überprüfung

So soll zuerst überprüft werden, ob ein System zur Linux Standard Base (LSB) kompatibel ist, und wenn ja, zu welcher Version. Ein wichtiger Punkt ist noch, dass sich die jeweiligen Pakete zu Ende der Installationsprozedur beim jeweils vorhandenen Paketmanager registrieren, damit dieser Bescheid weiß welche Dateien installiert wurden.

Workgroup

Einige Details - wie etwa die Frage, wie das Deinstallieren gehandhabt wird - sind derzeit noch offen. Für weitere Diskussionen hat man entsprechend eine LSB Packaging Workgroup gegründet. (apo)

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