Gewerbe kritisiert neue Belastungen

22. März 2007, 14:42
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Erhöhung der Beiträge zur Krankenversicherung werde KMU 75 Millionen mehr pro Jahr kosten

Kritik an möglichen zusätzlichen Belastungen für Klein- und Mittelbetriebe übte Georg Toifl, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk der WKÖ, am Montag. "Alleine die angekündigte Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge um 0,15 Prozent wird die Gewerbe- und Handwerksbetriebe mit rund 75 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr belasten. Ich vermisse in diesem Zusammenhang die Ankündigung der Parteien, die KMU tatsächlich zu entlasten", so der Spartenobmann.

Teurere Rohstoffe

Die künftige Regierung sei aufgerufen, keine Mehrbelastungen für die klein- und mittelständischen Unternehmen zuzulassen: Die bereits erfolgte Erhöhung der Energiepreise sei ebenfalls kontraproduktiv. Schließlich gebe es noch andere Faktoren, die die KMU ohnehin schon belasten würden - wie etwa die anziehenden Preise für Rohprodukte und der anhaltende Mangel an Fachkräften, der sich in Gewerbe und Handwerk mittlerweile auf 6000 bis 7000 Personen belaufe. Toifl forderte in diesem Zusammenhang die Regierung auf, die Zulassungsbestimmungen für ausländische Fachkräfte in einzelnen Bereichen zu lockern. (red)

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