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Beim Finanzminister läuft das im realen Leben der Verhandlungen über eine große Koalition nicht viel anders: Er ist nicht mehr der von vielen kritiklos bewunderte - nach Eigendefinition unabhängige, genauer gesagt, nur von Kanzler Wolfgang Schüssel abhängige - Politiker. Vielmehr ist er im Verhandlungspoker über Rot-Schwarz selber zum parteipolitischen Spielball geworden. Wie ein Dominostein. Die Spielmacher sind zwei andere: Schüssel und SP-Chef Alfred Gusenbauer, der als präsumptiver Bundeskanzler bei der Ausgestaltung der künftigen Budgetpolitik naturgemäß eine Schlüsselrolle spielen muss.
Kristallglamour
Kein Wunder, dass die Boulevard-Medien sich seit Tagen überschlagen mit Schlagzeilen und Meldungen darüber, ob der "Sunnyboy" in der Politik bleibt und sogar noch das Vizekanzleramt dazubekommt - oder doch in die "internationale Finanzszene" wechselt. Die Massen mögen solche Beziehungsgeschichten, umso mehr, wenn sie auch noch von Kristallglamour begleitet sind, von Grasser selbst stark betrieben.
Ob der Noch-Finanzminister mit dieser neuen Konstellation je zufrieden werden könnte, steht in Zweifel. Rot-Schwarz würde für ihn bedeuten, seine "Beziehungskisten" neu zu definieren - und die Ungreifbarkeit, sprich "Unabhängigkeit" von der ÖVP aufzugeben. Aber wäre das noch Karl-Heinz Grasser? (Thomas Mayer/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 8.1.2007)
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!Radler sind relativ schnell und sehr verletzbar, gefärbte Radwege sind ihnen ein sinnvoller Schutz
Berlin behält die Entscheidungsmacht lieber bei sich zu Hause
Er hat ja einige Industrielle günstig zu Staatseigentum kommen lassen - auf Kosten der Steuerzahler. Und diese Herren sind ihm noch einiges schuldig!
Also wird der "schöne" Karl-Heinz jetzt auf einen bestens dotierten Wirtschaftsjob wechseln - und kassieren.
was soll das, wer hat ihn wieder gross werden lassen???
den wären wir los, hätte dieses irre nicht schüssel das ministerium überlassen, dass gab es noch nie, dass die kanzlerpartei nicht den finanzminister stellt.
ich frage mich nur wie dieser schüsselküsser heute nacht schlafen wird.
Westenthaler? Strache? Haider ist bereits langweilig, hatte aber auch mal UNterhaltungswert.
Wie wäre es mit Cap?
Haben die genannten nicht alle einen gewissen Unterhaltungswert?
Die einzigen Politiker, die gar keinen UNterhaltungswert zu haben scheinen, sind die Innen, also die Frauen in der Politik.
Also bei dieser Funktion würde ich ganz locker auf den Unterhaltungswert verzichten. Ein wenig mehr Seriosität scheint mir wichtiger zu sein. Auch der etwas lockere Umgang mit der Wahrheit ist für mich kein Qualitätsmerkmal.
Allerdings sollte es ein Ministerium für Regierungsmärchen geben, wäre er der geeignete Mann ...
noch immer von den Medien und damit vom Volk angebetet wird ist, gelinde gesagt nur dem fehlenden Unrechtsempfinden der Ösis zuzuschreiben. Wurscht was der alles verpfuscht hat, Hauptsache fesch ist er.
Dabei würde er als Vertreter im Glasscherbengeschäft seiner Ehegattin glänzende (glitzernde) Figur machen. Wo er doch selbst so ein richtiger Edelstein ist.
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