Bolivien: Sieben in einem Jeep

Redaktion, 24. April 2007, 17:00
Bild 1
foto: cornelia brunner
Bild 1 von 24»

Tupiza in 3000 Meter Seehöhe ist der Ausgangspunkt der viertägigen Jeeptour durch das Gebiet der größten Salzwüste der Erde um Uyuni, im Süden Boliviens. Rot-orange leuchten die Gebirgszüge rund um die Stadt im Morgenlicht. Neben der faszinierenden Schönheit vermittelt diese Landschaft eine unterschwellige lebensfeindliche Atmosphäre. Bolivien ist kein einfaches und bequemes Reiseland: Das beginnt schon damit, dass bei einer stundenlangen Busfahrt über unasphaltierte und holprige Überlandstrassen kein Knochen des Körpers auf dem anderen bleibt.

  • Ansichtssache

    Apfelstückchen [21]

    TitelbildMarkus Raab hat seine Bilder von New York geschickt und das UserInnen-Fotoalbum erweitert. Schicken auch Sie uns Ihre Bilder aus dem Big Apple

  • Ich bin ein Berliner [2]

    Leserreise: Österreich - anders gesehen. Sascha Meisenberger macht sich in Berlin Gedanken über Inseln, Schönheit und Größenverhältnisse

  • Abstimmung: Urlaubsfoto 2007

    TitelbildDie LeserInnen haben gewählt. Dreißig Bilder standen zur Wahl. Die Stimmenvergabe kann hier nachgelesen werden

  • Die Erde kocht Eintopf [2]

    TitelbildLeserin Ilga Porth erzählt in einer Ansichtssache von Bräuchen und Besonderheiten der Azoren.

  • LeserReise: Burma [18]

    TitelbildDie Ansichtssache von Knut Rakus vermittelt vom ersten bis zum letzten Bild einen Eindruck von dem Land, abseits der Medienberichte

  • Xin Chào! [36]

    TitelbildAnsichtssache: Ein Streifzug durch Vietnam von Markus Zahradnik und Isabella Tömpe führt in eine völlig andere Welt

  • Mirëdita Kosova

    TitelbildDobar dan Kosovo-Metohija - Eine Reise durch die unter UN-Verwaltung stehende Krisenprovinz, 21.-28. April 2007. Ein Bericht von Kurt Gritsch

  • Alles dreht sich um den Yak [27]

    TitelbildBarbara Höller hat in Tibet Geburt und Tod der Yaks miterlebt. Grund zur Traurigkeit gibt es dank Reinkarnation nicht - eine Ansichtssache

  • Crossing Caucasus 2007 [14]

    TitelbildVon Tiflis/Georgien über Pässe und durch Ebenen nach Baku/ Azerbeidschan mit dem Fahrrad. Das sind stolze 820 Kilometer in siebzehn Tagen

  • Lissabonner Stakkato

    TitelbildEin Streifzug durch Lissabon mit U-Bahn, Fahrrad, Autobus, Straßenbahn – und zu Fuß

  • Ansichtssache: Val di Tusa [3]

    TitelbildDie Nordküste zwischen Cefalu und Capo d’Orlando und das angrenzende Landesinnere - die Gebirgsketten der Nebrodi und der Madonie

  • Motorradwandern [43]

    TitelbildEgon und Gerhard sind mit ihren Motorrädern per Schiff von Venedig an den Peleponnes gefahren und haben dort ein etwas anderes "all inclusive" erlebt

  • Ansichtssache: Parajuru [3]

    TitelbildJörg Felser war im Nordosten Brasiliens und hat sich umgesehen. Dabei fand er einsame Strände ebenso wie touristisch erschlossene Regionen

  • Bolivien: Sieben in einem Jeep [21]

  • Vom Bollywoodinsekt gebissen [19]

    TitelbildWir schrammen einige Facetten von Bollywood bei einem fotografischen Streifzug durch die Filmwelt Indiens. Ansichtssache von Birgit Pestal

  • Indische Filme im Anmarsch [1]

    TitelbildDen Begriff „Bollywood“ muss man nicht mehr erklären. Die indische Filmindustrie hat sich in den letzten Jahren auch außerhalb Indiens etabliert

  • Criss-Cross durch Amsterdam [21]

    TitelbildIn der Analogfotografie lassen sich interessante Effekte erzielen. Katrin Hofmann hat ihre Amsterdam-Bilder der "Cross-Entwicklung" unterzogen

  • Kanadas Osten [27]

    TitelbildAnsichtssache: Von Québec aus durch die Nationalparks, vorbei an der Charlevoix-Küste und weiter bis nach Ottawa - Stationen einer Reise

  • Spuren, die nicht verblassen [13]

    TitelbildEine Reise durch Rumänien gleicht einer Suche nach Spuren, die Geister und dämonische Gestalten hinterlassen haben

  • Das Kloster Varak am Vansee [15]

    TitelbildLudwig Pullirsch ist in der Osttürkei auf die armenische Klosteranlage aus dem 10. Jhd. gestoßen, die ein stummer Zeuge der Geschichte ist

  • Ischia – Io Racconterò

    TitelbildLeserin Ingrid Serschen erzählt von Neapel, vom Hafen, von Ihren Plänen auszuwandern und vom bezaubernden Garten der Susana Walton

  • New York hoch drei [159]

    TitelbildEin Fahrrad, ich und ein Haftbefehl. Unser Leser Christoph S. hat unangenehme Bekanntschaft mit der New Yorker Polizei gemacht

  • LeserReise: Cuba mio [21]

    TitelbildLeser Klaus Gams zeigt in einer Ansichtssache "sein" Kuba: Das Leben der Menschen, den Reichtum der Natur und die Idylle am Strand

  • Blick nach Kuba [1]

    TitelbildUnsere LeserInnen haben Ihre Einblicke in das kubanische Leben mit der Kamera festgehalten. Die dabei entstandenen Bilder zeigt diese Ansichtssache

  • Die Dani in Irian Jaya

    TitelbildIn vier Teilen erzählt Michael Grünwald von dem Volk in West- Neuguinea

Kommentar posten
21 Postings
Notshot
00
26.4.2007, 11:21

Als ich den Salar de Uyuni zum ersten Mal sah, schossen mir die Tränen in die Augen. Und jetzt fast wieder. Danke für die wunderschönen Bilder, Cornelia!

woodquarterer
00
16.12.2007, 00:07
toll

Grossartige Reisebeschreibung die einem America latin näherbringt! Grosses Kompliment der Autorin

googlehoopf
00
26.4.2007, 09:15
eine bizarre aber

beeindruckende Landschaft. Bin vor einem Jahr von San Pedro de Atacama nach Uyuni gereist. Aber der Mangel an Komfort (Kälte, eigenartige Klopapiertraditionen, dünne Luft und holprige Strassen) haben meine Begeisterung für diese Landschaft nicht im mindestens beeinträchtigt. Anfang Mai war eine hervorragende Reisezeit. Und die Salzwüste war alles andere als unangenehm heiss. Die Oberfläche ist so kalt wie Marmor...

msm
00
26.4.2007, 07:29
Eindrucksvoller Reisebericht...

Habe bisher diese trockenste Wüste nur als Atacama gekannt, war ja noch nicht selbst dort. Wäre ich nicht zu bequem dazu würde mir der Bericht Lust auf so eine Abenteuer - Reise machen.
So bleibe ich aber lieber im Bequemen vor meinem PC mit Internetanschluß.

else berger
00
25.4.2007, 14:00
NUR aus 'adobe' gebaut

ich weiss es zwar nicht von bolivien, in peru jedoch werden in der sierra bauten aus adobe - weil dort heimisch, kostengünstig, leicht herzustellen etc - von der regierung gefördert. die häuser können durchaus komfortabel - die erwartungshaltung bei 'komfortabel' ist halt eine andere als bei uns - ausgeführt werden und sind im hochlandklima ausgesprochen angenehm (kühl, wenns draussen warm ist und warm, wenns draussen kalt ist).
jedenfalls ist nicht alles 'arm' und furchtbar...

Kramladen1
00
25.4.2007, 11:30
Kor in thenk Acker!

Ja genau, und wenn es in der Bibel heißt,
selig sind die armen im Geiste, dann dürft gerade ihr, liebe Berufsmeckerer, das auch gerne wörtlich nehmen. :-)
Ganz liebe Grüße
GH

navrat pospischil
 
00
25.4.2007, 08:42
ma bitte

und hunde mit langem weissen fell heissen lassie

wotan 1
00
25.4.2007, 07:58
wo ist der "jeep"

.


gerade von der standardredaktion erwarte ich mir dass sie einen "jeep" kennen !


nur ein jeep ist ein jeep und alles andere ein geländeauto, landy, 4x4,....

msm
00
26.4.2007, 07:23
Für Expeditionen...

werden meist Toyota Landcruiser - J Serie - verwendet, auch oft Buschtaxis genannt.
Beliebt wegen ihrer Robustheit und einfachen Handhabung, auch bei Reparaturen (Saugdiesel, wenig Elektronik etc.)
In Schwellenländern und Entwicklungsländern ist der Jeep zu teuer und zu wenig zuverlässig, wie auch die Geländewagen europäischer Provenienz.

me myself
00
25.4.2007, 10:51
falsche seite!

sie haben sich verirrt! hier die seite auf die sie eigentlich wollten: http://www.networld.at/autorevue/

systemfehler1
00
25.4.2007, 07:22
Schöne Bilder aber eines sei gesagt:

Das ist kein Jeep, das ist ein Landie, ein Toyota Landcruiser(ein HJ 60 oder 61) - und das hat einen guten Grund.
Bitt´schön net verwechseln.

Der Lord
 
00
25.4.2007, 16:55

bei allem Respekt lieber Systemfehler, DAS IST KEIN LANDIE!!!!

Ein Landie ist ein Landrover Defender! Hier handelt es sich wie schon vermutet um einen HDJ 61 - da dieser einen permanenten Allradantrieb hat, der am Heck mit der 4(wheeldrive) zu erkennen ist, umgangssprachlich werden diese besten Autos der Welt liebevoll "Landcruiser" genannt, dies deshalb, da man mit diesen Autos trotz Gepäck und übler Wege cruisen kann. Gut, man kann auch damit springen aber das ist eine andere Geschichte.

Ein Landie würde wahrscheinlich zusammenbrechen, wenn man 7 Personen samt Gepäck reinstopft (speziell wenn Frauen an Board sind ;-))

Herzliche Grüße, ein HDJ80 Cruiser

Guhl der Shampoonierte
00
25.4.2007, 22:34
ich find ja deinen HDJ80 schon super

aber irgendwie ist der HDJ 61 authentischer !

lg, ein fiat panda
(aber ein absolut unauthentischer weil neuer)

ein humanoid
00
24.4.2007, 19:43
durch wuesten faehrst normalerweise

immer mit mindestens zwei autos ... einfach der ,,redundanz'' wegen ...

oder hat sich das nun dank sat-fons und aehnlichem spielzeug auch schon aufgehoert!? :)

just my 0.02€

's koite Sopherl
00
24.4.2007, 21:26

ja schon. Auf der Strecke um Uyuni ist so viel los, dass man da eh nie alleine ist. Mit Wildnisabenteuer hat das nix mehr zu tun. Trotzdem ist der Salar extrem sehenswert und nur zu empfehlen!

LG
KS

Ludovico Settembrini
00
24.4.2007, 17:14
7 im geländewagen

wie haben in diesem geländewagen 7 menschen platz???

Paul Stach
00
24.4.2007, 19:45
2 plus 3 plus 2 = 7

Das ist ein etwas bejährter Toyota Landcruiser, der hinten zwei klappbare Sitzbänke hat. Das gepách, wie Sie sehen können, ist am Dach und so bleibt der normale Laderaum für mindestens zwei Personen frei.
mfg,

hacke
00
24.4.2007, 21:52

ist also doch kein Jeep, der würde diese Reise auch nicht durchhalten, ein Toyo eben schon

Ludovico Settembrini
00
24.4.2007, 20:01

aha!
wusste nicht, dass der toyota ein 2. rückbankerl hat. mein jeep selber baugrösse hat sowas ja nicht..

Die Nudel
00
24.4.2007, 19:36

Man glaubt es kaum, aber es geht. Auf einer Tour in den Regenwald in Peru ging der Kleinbus des Reisebueros kaputt. Die schickten daraufhin ein SUV als Ersatz. So reisten wir zu siebt in diesem Ding weiter: Fahrer, Koch, Tourguide vorne; 4 Gringos hinten.

woodquarterer
00
22.4.2008, 23:13
die nudel

was für eine süüüsse nudel....

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.