Großbritannien will mit Schulbildung gegen Islamismus kämpfen

16. Juli 2007, 11:15
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London fordert weltweites Milliardenprogramm zur Eindämmung des Fundamentalismus

London - Die britische Regierung fordert im weltweiten Kampf gegen den muslimischen Extremismus ein Milliardenprogramm zur Schulbildung. Schatzkanzler Gordon Brown schrieb am Donnerstag in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Guardian", die reichen Nationen müssten innerhalb von zehn Jahren dafür sorgen, dass jedes Kind auf der Welt zur Schule gehen könne. Diese Bildungslücke würde sonst von radikal-religiösen Einrichtungen geschlossen werden, warnte Brown.

"Bildung für alle ist heutzutage nicht nur aus moralischen und wirtschaftlichen Gründen sinnvoll, sondern auch aus strategischen", schrieb er. Brown wird als Nachfolger von Premierminister Tony Blair gehandelt, der für dieses Jahr seinen Rücktritt angekündigt hat. (APA/Reuters)

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    Schatzkanzler Brown will jedem Kind Schulbildung ermöglichen.

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