Gute Buchungslage über die Feiertage

3. Jänner 2007, 10:12
posten

Die Touristiker sind für die Weihnachtstage optimistisch. Immer mehr Österreicher entscheiden sich für Auslandsreisen

Wien - Nach einem schwachen Start in die Wintersaison 2006/07, der von Schneemangel und warmen Temperaturen und damit von Buchungsausfällen gekennzeichnet war, sind die heimischen Touristiker für die Weihnachtsfeiertage und Silvester optimistisch. Die Skigebiete seien gut gebucht, hieß es aus dem Österreichischen Verkehrsbüro zur APA. Auch bei den Auslandsreisen wurde ein Buchungsplus verzeichnet.

Die heimischen Hotels seien über Weihnachten und Silvester gut gebucht, hieß es seitens des Verkehrsbüros. Der Schnee sei über die Feiertage nicht so wichtig, da werde vor allem gefeiert. Sollte allerdings im Jänner nicht genügend Schnee fallen, könnte das negative Auswirkungen auf die heimische Tourismuswirtschaft haben und dazu führen, dass kurzfristig vom Skiurlaub abgesehen und in die Ferne gereist werde.

In den österreichischen Hotelbetrieben werden aus allen Herkunftsmärkten bereits jetzt Buchungszuwächse verzeichnet, insbesondere aus Zentral- und Osteuropa. Die Verkehrsbüro-Incoming-Tochter Eurotours rechnet heuer wieder mit einer Steigerung.

Ein überdurchschnittliches Buchungswachstum von rund 6 Prozent verzeichnet das Verkehrsbüro bei den Auslandsreisen für das heurige Jahr. Sogar noch besser - nämlich mit einem Buchungsplus von 20 Prozent - sei das Geschäftsjahr 2007 angelaufen. Dabei greifen die Österreicher auch durchaus tiefer in die Tasche, um ihrem Fernweh nachzugeben, hieß es vom Verkehrsbüro.

Bei den Reisen über die Weihnachtsfeiertage sind vor allem Fernreisen nach Ägypten, die Arabischen Emirate, Thailand, die Malediven, Mauritius und in die Karibik beliebt. Innerhalb Europas sind die Kanarischen Inseln die Top-Destination. Aber auch Kurztrips sind hoch im Kurs: So werden die Städte Rom, London, Paris, Madrid, Barcelona und New York heuer besonders stark nachgefragt. (APA)

  • Die einen hoffen auf Schnee, die anderen schweifen in die Ferne.
    foto: pixelquelle.de/montage:derstandard.at

    Die einen hoffen auf Schnee, die anderen schweifen in die Ferne.

Share if you care.