Urlaub in Europa ist teuer

17. Jänner 2007, 10:23
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Reisen nach Asien werden durch den starken Euro rund zehn Prozent günstiger. Wer in Europa urlaubt, muss hingegen tiefer ins Börsel greifen

Wien – Für all jene, die kurz vor dem Antritt einer Fernreise stehen, gibt es eine gute Nachricht: Urlaubsdestinationen außerhalb Europas sind durch den starken Euro günstiger geworden. Vor allem die Urlaubsländer Asien sowie die Vereinigten Staaten haben davon profitiert. Der Wert des österreichischen Urlaubs_euros ist dort um etwa zehn Prozent gestiegen (siehe Grafik). Für Reisen innerhalb des Kontinents muss man hingegen mehr berappen als noch im Jahr davor. Ausnahme ist wie schon im Vorjahr die Türkei. Im Schnitt bleibt der „Urlaubseuro“ im Ausland 21 Prozent mehr wert als im Inland, geht aus dem Kaufkraftvergleich der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hervor.

Italien wie im Vorjahr

In den beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher hat sich der starke Euro der vergangenen Monate jedoch nicht bemerkbar machen können. Vor allem das Lieblingsziel heimischer Touristen, Italien, ist so teuer wie schon im Vorjahr. Dort bekommt man für seinen Urlaubseuro umgerechnet 97 Cent. In Italien, Kroatien und Griechenland schlage die höhere Inflation durch, in Kroatien sei auch eine leichte Aufwertung dazugekommen, analysiert Stefan Bruckbauer von der BA-CA.

Auch in der heimischen Konkurrenzdestination für den Wintersport, der Schweiz, sei der Urlaubseuro heuer etwas mehr wert, allerdings weiterhin weniger als in Österreich. Dort bekomme man für 100 Euro wertmäßig Leistungen für 81 Euro geboten. Weiterhin am meisten für seinen Urlaubseuro erhält man in der Türkei. Hier sind 100 Euro so viel wert wie 163 Euro. (bpf, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22.12.2006)

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