Oracle mit mehr Gewinn im Quartal

1. Jänner 2007, 11:16
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Gewinnsprung von 22 Prozent - Verkaufszahlen bei Software-Lizenzen haben aber die Erwartungen der Analysten verfehlt

Der Softwarekonzern Oracle hat im zweiten Geschäftsquartal einen Gewinnsprung von 22 Prozent verbucht, mit seinen Verkaufszahlen bei Software-Lizenzen aber die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Aktien des Unternehmens gaben im nachbörslichen Handel am Montag um drei Prozent nach. Der Schlusskurs an der Nasdaq lag bei 17,91 Dollar (13,68 Euro).

Keine größere Abschlüsse

Es sei nicht gelungen, in dem Quartal größere Abschlüsse zu machen, sagte Oracle-Chef Larry Ellison zu den geringer als erwartet ausgefallenen Lizenz-Umsätzen. Er sehe das Problem aber nicht in einer nachlassenden Konjunktur. Im dritten und vierten Quartal des Geschäftsjahres würden die Lizenzverkäufe wieder anziehen. Auch seine Finanzchefin Safra Catz sagte, es sei nicht das Quartal großer Abschlüsse gewesen, sondern eher das Brot- und Butter-Geschäft.

967 Mio. Dollar oder 18 Cent je Aktie

Seinen Nettogewinn habe Oracle auf 967 Mio. Dollar oder 18 Cent je Aktie gesteigert, teilte der weltgrößte Hersteller von Datenbanksoftware mit. Im Vorjahreszeitraum lag das Ergebnis bei 798 Mio. Dollar. Der Umsatz legte um 26 Prozent zu auf 4,2 Mrd. Dollar. Vor Sonderposten betrug der Gewinn den Angaben zufolge 22 Cent je Aktie und lag damit im Rahmen der Analysten-Erwartungen. Beim Umsatz hatten sie mit 4,16 Mrd. Dollar gerechnet. Catz prognostizierte für das laufende dritte Quartal einen Gewinn je Aktie von 22 Cent und war sich darin mit den Analysten einig.

Oracle hatte in den vergangenen drei Jahren mehr als 20 Mrd. Dollar für Zukäufe ausgegeben, unter anderem für die Rivalen PeopleSoft und Siebel.(APA/Reuters)

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