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vergrößern 580x264Weltspritverbrauch bis zum Jahr 2100.
Fossile Brennstoffe gefragt
Dass dies sehr schnell gehen würde, ist laut Shell eher nicht zu erwarten. Einen weltweiten Rückgang des Diesel- und Benzinverbrauchs sieht man erst um 2060. Bis dahin steigt der Anteil synthetischer und biogener Kraftstoffe nur sehr langsam, während der Verbrauch fossiler Kraftstoffe noch einmal gewaltig in die Höhe geht.
Das hat einen logischen Grund, nämlich die rapide Vermehrung der Autos weltweit. Waren es 1950 noch 50 Millionen (heute werden alleine mehr als 50 Millionen Pkws jährlich hergestellt), belief sich der Bestand im Jahr 2000 bereits auf 900 Millionen. Heute rechnet Shell damit, dass es 2050 auf der Welt rund zwei Milliarden Automobile geben wird.
Am liebsten flüssig
Warum man bei Shell wenig über Erdgas und Wasserstoff erfährt, liegt in der Natur der Sache. Als Mineralölkonzern hat man in den vergangenen hundert Jahren eine riesige Infrastruktur zum Tanken flüssiger Kraftstoffe aufgebaut. Deshalb verkauft man am liebsten Benzin und Diesel und diesen Kraftstoffen ähnliche Flüssigkeiten wie Ethanol und Biodiesel. Um das Geschäft mit Gasen und Wasserstoff reißt man sich nicht sonderlich.
Viel Geld wird deshalb in die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe gesetzt. Grundprinzip: Rohstoffe von Biomasse bis Kohle werden vergast und danach wieder verflüssigt. Es gibt zwei Firmen mit patentierten Verfahren, mit denen dies bewerkstelligt wird: Iogen stellt Kraftstoffe auf Alkoholbasis als Benzinersatz her, Choren macht das gleiche auf Ölbasis, also als Dieselersatz. Beide Verfahren sind schon auf einem relativ hohen Entwicklungsstand. Den Pilotanlagen folgen bereits echte Produktionsstätten.
Eine Frage des Preises
Der springende Punkt, warum Erdölprodukte trotzdem noch für Jahrzehnte vorne liegen werden, ist der Preis. Alternative Kraftstoffe können in einem günstigen Fall zu einem ähnlichen Preis hergestellt werden wie Diesel an der Zapfsäule kostet. Der ist aber zu mehr als der Hälfte mit Steuern belastet. Und kein Finanzminister der EU kann es sich leisten, auf Steuern zu verzichten, um den Umstieg auf Alternativkraftstoffe zu beschleunigen.(Rudolf Skarics, AUTOMOBIL, 15.12.2006)
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da werden die militanten umweltschützer aber im kreis hupfen, wenns synthetische und bio-kraftstoffe gibt und die ganze co2 und öl diskussion vom tisch ist.
dabei ist das die einfachste lösung: einfache handhabbarkeit, hoher energiegehalt, kaum änderungen an bestehender fahrzeugtechnik.
ist die CO2-Diskussion leider nicht vom Tisch, lediglich bei Kraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen - und auch hier nicht ganz, weil zur Produktion der nachwachsenden Rohstoffe und der entstprechenden Kraftstoffe auch Energie verbraucht wird.
diese Grafik kann man in der Pfeife rauchen.
Absolut wertlos.
So hätte es Shell wohl gerne.
Die Musikindustrie hat auch immer so schöne Grafiken aufgestellt.
Übrigens kann man heute 3, Jahre später, bereits Biosprit in Bioreaktoren (Algen, Plankton) um ein paar cent pro Liter herstellen...also schon etwas billiger als der Diesel an der Tankstelle.
Genau das machen die Golfstaaten auch in Zukunft...dann brauchen sie Shell auch nichtmehr zum fördern...nur noch zur distri und Geld für die Anlagenkapazität die sie nicht selbst finanzieren können.
Blöd nur dass man dann in jedem Land mit genügend Sonneneinstrahlung billigen Sprit produzieren kann...
Sparsamer Umgang mit dem Rohstoff wäre längst angesagt! Aber schon die Auswahl der getesteten Fahrzeuge hier im Standard geht in eine ganz andere Richtung - viel Leistung, gross, schwer, Verbrauch wurst. Spitze heute: Mercedes GL 420 mit fast 2600 kg Leergewicht! Für mehr als fünf Durchschnitts - Jahresgehälter!
Und besonders trendy muss es ja sein, Geländewagen zu testen. Für den dringenden Informationsbedarf der Standardleser, die öfters mal in der marokkanischen Sandwüste unterwegs sind. Bloss keine Kleinwagen testen, macht ja keinen Spass! Wo bleibt die Umweltpolitische Verantwortung der Motorjournalisten?
Den Kleinwagentest "in Kooperation mit der Autotouring" hier hereinlinken, das ist alles?
"Mercedes GL 420 mit fast 2600 kg Leergewicht! Für mehr als fünf Durchschnitts - Jahresgehälter!"
und du schlaumeier hast beim schreiben dieser sätze selber nicht gecheckt, dass es vollkommen wurscht ist, was ein auto verbraucht, das fünf durchschnitts-jahresgehälter kostet.
Wenn der Standard nicht darüber schreibt dann:
www.hyperbike.cc
www.greenfleet.info
http://de.wikipedia.org/wiki/Nied... iefahrzeug
Der Polo BlueMotion würde auch getestet gehören...
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