Nintendo zieht Wii-Halterungen aus dem Verkehr

22. März 2007, 11:09
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Beschwerden über fliegende Controller zeigen Wirkung - Bänder waren gerissen - Österreich angeblich nicht betroffen

Der Konsolenhersteller Nintendo ruft 3,2 Mio. Wii-Straps zurück. Die Schlaufenbänder zur Befestigung spezieller Controller der neuen Spielekonsole hatten zuvor für große Aufregung gesorgt, weil sie bei Benutzung sehr leicht kaputt gingen. Die Folge waren umher fliegende Wii-Fernbedienungen, die an Mensch und Wohnzimmer-Einrichtung Schaden verursachten. Mit dem Controller, der an dem Band festgemacht ist, kann der Spieler grundsätzlich seine Bewegungen direkt auf die Handlung im Game übertragen.

Keine Stellungnahme

Zu der nun gestarteten Rückholaktion gibt es noch keine offiziellen Stellungnahmen. Es müsse erst intern geprüft werden, wie weit die Maßnahme reicht, heißt es seitens Nintendo auf Nachfrage von pressetext. Jedenfalls haben die fliegenden Controller humorvolle User bereits zu einer eigenen Webseite inspiriert. Unter http://www.wiidamage.com kann man sich entstandene bzw. möglicherweise entstandene Schäden und Verletzungen in Wort und Bild zu Gemüte führen.

Rpckruf

Gleichzeitig ruft Nintendo - zumindest in Japan - auch 200.000 Netzteile für die Konsolen DS und DS Lite zurück. Nach Angaben des Konzerns seien ausländische Geräte aber nicht betroffen. Welche Auswirkungen die technischen Pannen auf Finanzen und Image der neuen Konsole haben werden, bleibt abzuwarten. Nintendo selbst rechnet nicht mit großen Verlusten.

Lokal

Laut Informationen von Nintendo soll Österreich von dem Rückruf nicht betroffen sein. Offenbar wurden hier bereits von Beginn an neue Bänder ausgeliefert. (pte/red)

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