Europarat-Förderung für Michael Hanekes "Klavierspielerin"

11. Juli 2000, 10:44

"Eurimages" soll das europäische Kino fördern

Paris - Michael Hanekes Jelinek-Verfilmung "Die Klavierspielerin", eine französisch-österreichische Koproduktion mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle, hat als einer von elf Kinostreifen eine Förderung aus dem Filmfonds des Europarats, "Eurimages", erhalten. Insgesamt wurden etwas mehr als umgerechnet 50 Millionen Schilling zu Verfügung gestellt, gab der in Straßburg angesiedelte Europarat am Montag bekannt.

Zu den weiteren geförderten Streifen gehören "Cafe Cortado" von Pedro Olea (Spanien/ Portugal/ Mexiko), "Taking sides" von Istvan Szabo (Deutschland/ Frankreich), "Va Savois" von Jacques Rivette (Frankreich/ Deutschland/ Italien), "Ein Deutscher Anatolier" von Merlyn Solakhan und Manfred Blank (Deutschland/ Türkei/ Schweiz), "No Man's Land" von Danis Tanovic (Frankreich/ Italien/ Belgien/ Großbritannien/ Slowenien).

"Eurimages" wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, das europäische Kino zu fördern. Um Anrecht auf den Beitrag zu haben, müssen mindestens zwei der 25 europäischen Mitgliedsländer des Fonds an einer Produktion teilnehmen. Seit seiner Schaffung hat "Eurimages" 766 Spiel- und Dokumentarfilme unterstützt. (APA)

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