Rettet das Flötenspiel!

1. Februar 2007, 12:01
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"Das war ich früher"-Spot des Mobilfunkers One löst Beschwerdesturm aus - Eine "Diskriminierung von 200.000 musiklernenden Kindern"

"Das war ich früher": Das Bekenntnis ist bekannt, seit der Mobilfunker One mit der Werbung für seinen "4 zu 0"-Tarif angeblich höhere Preise der Konkurrenten angreift. In den jetzt laufenden Spots bekennen "frühere Ichs" aber auch andere Leiden, so ein Mädchen, das sich darüber freut, dank One-Musikhandy "nie wieder Flöte" spielen zu müsen (Bild links).

Sturmlauf gegen Werbung

Dagegen laufen jetzt empörte Eltern und Musiklehrer konzertiert beim Österreichischen Werberat Sturm, ein Selbstkontrollgremium der Werbebranche. Eine "Diskriminierung von 200.000 musiklernenden Kindern", "musikalische Erziehung und einen Teil der Volkskultur untergraben" und "das Flötespiel herabgewürdigt" sehen Beschwerdeführer, während ein anderer von diesem Kindesmissbrauch "ins Herz getroffen" ist, wo doch ohnehin immer mehr "menschliche Tugenden dem Computer übergeben werden". Zurückziehen will One den Spot nicht, aber inzwischen ist er seltener zu sehen. (spu/DER STANDARD, Printausgabe vom14.12.2006)

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One

  • Die Werbung des Mobilfunkbetreibers One für seinen 4:0-Tarif mit einem flötespielenden Kind wurde von besorgten Eltern und Pädagogen beim Österreichischen Werberat beanstandet, da damit die sehr wichtige musikalische Erziehung heruntergemacht werde.
    foto: one

    Die Werbung des Mobilfunkbetreibers One für seinen 4:0-Tarif mit einem flötespielenden Kind wurde von besorgten Eltern und Pädagogen beim Österreichischen Werberat beanstandet, da damit die sehr wichtige musikalische Erziehung heruntergemacht werde.

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