openSUSE 10.2: Alles wird gut

22. Oktober 2007, 11:59
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Die neue Version der Linux-Distribution begeistert im WebStandard-Test mit topaktueller Software und der Beseitigung alter Macken - eine Ansichtssache

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screenshot: andreas proschofsky

openSUSE 10.2

Vor kurzem haben die EntwicklerInnen des openSUSE-Projekts die erste fertige Version ihrer Linux-Distribution abgeliefert - zumindest unter dem openSUSE-Namen. Denn was bisher SUSE Linux - mit notorisch unsteter Schreibweise - hieß, passt sich mit der neuen Release dem Namen des Projekts an. Verwirrungen in der Wahl der "richtigen" Benennung der Distribution sollen somit der Vergangenheit angehören, auch will man damit den Community-Charakter stärker herausstreichen.

Community

Denn schließlich ist openSUSE ja die Community-Basis für die Enterprise-Produkte von Novell. Ein Umstand, der in der letzten Release vielen UserInnen schmerzhaft klar wurde. Zwar gab es in den meisten Bereichen durchgehend Bestnoten - hier profitiert openSUSE von den zahlreichen von Novell bezahlten EntwicklerInnen - leider hatte die Distribution auf der anderen Seite aber auch mit erheblichen Problemen bei der Softwareverwaltung zu kämpfen. Anfänglich verweigerte diese gänzlich den Dienst, erst nach einigen Wochen wurden die Probleme beseitigt. Rechtzeitig zur Release der Enterprise-Produkte, zu spät aber um den Image-Schaden bei vielen alteingesessenen BenutzerInnen zu verhindern.

Ausbessern

Mit der neuen Release macht man sich nun daran, die damals entstandene, etwas schiefe, Optik wieder zu korrigieren. Ob dies gelingt, soll auf den folgenden Seiten etwas näher untersucht werden.

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