Weihnachten einmal anders

2. Jänner 2007, 14:30
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Mit Geschenken der anderen Art können Ausbildungs-Projekte in Entwicklungsländern unterstützt werden - Eine Ansichtssache mit Geschenken zeigt, wie's geht

Wie wär's zu Weihnachten mit Geschenken der anderen Art? Mit solchen, die einen doppelten Sinn erfüllen: sowohl die Beschenkten zu erfreuen als auch den Menschen in Entwicklungsländern zugute zu kommen. Wenn Sie beispielsweise eine Ziege schenken, sind im Preis auch Transport, tiermedizinische Versorgung, Ausbildung der BäuerInnen für die Haltung von Ziegen sowie dafür, wie sie das Beste aus ihrer Ziege machen können, inbegriffen. Dabei gehen 94 Prozent Ihres Geschenks direkt in ein Entwicklungsprojekt, nur sechs Prozent bleiben in Österreich - für Katalog und Postversand.

Armutsbekämpfung

Die Ziege ist wie bereits erwähnt, nur ein Beispiel. Sie können auch Ausbildungen, Landwirtschaftskurse, Bustickets oder eine Dorfbank schenken, um nur einige der vielen Möglichkeiten aufzuzählen, die Sie in der Ansichtssache und unter www.mehrschenken.at finden. Die Ideen stammen von ICEP, dem Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten, das bereits seit zehn Jahren besteht. Entstanden ist es als private, unabhängige Initiative, um von Österreich aus einen effektiven Beitrag zur globalen Armutsbekämpfung zu leisten. ICEP konzipiert und implementiert Ausbildungsprojekte in Entwicklungsländern – in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in Ostafrika, Zentralamerika und Zentralasien. Darüber hinaus trägt das Institut zur Sensibilisierung der Gesellschaft für die Anliegen der Entwicklungsländer innerhalb Europas bei - wie zum Beispiel durch diese Geschenk-Initiative.

Frauenförderung

Als NGO unterstützt ICEP Entwicklungsprojekte, die ausbildungsorientiert sind und die Lebensbedingungen der Menschen in den Entwicklungsländern langfristig verbessern. Es werden Projekte gefördert, bei denen Menschen ihre Fähigkeiten einbringen und entfalten, Verantwortung übernehmen und zu AkteurInnen ihrer eigenen Entwicklung werden. Besonders das Leben der Frauen in den Entwicklungsländern ist durch Armut, gesellschaftliche Marginalisierung und geringe persönliche sowie wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten gekennzeichnet. Viele haben weder Zugang zu Bildung noch zu medizinischer Versorgung. ICEP versucht Frauen durch Bewusstseinsbildung, berufliche Ausbildung und Schulungen über Ernährung und andere Gesundheitsthemen zu fördern. Weitere Projektthemen wie Berufsausbildung, ländliche Entwicklung und KleinunternehmerInnen-Förderung sowie alle anderen Informationen finden Sie unter www.icep.at. (red)

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