Parallels bringt Windows-Anwendungen auf den Mac-Desktop

27. Februar 2007, 12:39
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Neue Testversion der Virtualisierungssoftware bringt den "Coherence-Modus" - Boot-Camp-Installationen können direkt benutzt werden

Mit einer ganzen Reihe von neuen Features glänzt eine neue Vorversion der Virtualisierungslösung Parallels Desktop für Mac OS X-Rechner: Das Highlight dabei bildet wohl der sogenannte "Coherence Modus".

Übernahme

Dieser ermöglicht es bei laufender Virtualisierungsumgebung, Windows-Anwendungen direkt auf den Apple-Desktop bringen. So lassen sich etwas Internet Explorer 7 und Co. wie normale Mac-Fenster behandeln, ein Wechsel in die virtuelle Windows-Umgebung ist nicht mehr vonnöten.

Beidseitig

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit per Boot Camp eingerichtete Windows-Installation aus Parallels heraus zu verwenden. Allerdings müssen dafür zuerst die Parallels Tools unter Windows XP eingerichtet werden, was wiederum zur Folge hat, dass das solcherart veränderte Microsoft-System neu aktiviert werden muss. Auch kann eine auf einer Boot Camp-Installation basierende virtuelle Maschine nicht in den Suspend-Modus versetzt werden.

User Interface

Zu den weiteren aktuellen Neuerungen gehören ein überarbeitetes User Interface, eine Katalogübersicht über alle installierten virtuellen Maschinen und die automatische Anpassung der Auflösung des Gastbetriebssystems an das Anwendungsfenster von Parallels. Eine deutliche Beschleunigung - bis zu 50 Prozent - verspricht man für die Grafik-Performance.

Download

Der Build 3036 des Parallel Desktops kann kostenlos von der Seit des Herstellers heruntergeladen werden. Im Ankündigungsposting finden sich nicht nur der Link zum Download sondern auch weitere Informationen zur Release. (red)

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    Parallels Desktop
    Eine neue Beta-Version ermöglicht es Windows-Anwendungen direkt unter Mac OS X zu betreiben

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