Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Barbara Prammer fordert mehr Einsatz.
Prammer zeigte sich zuversichtlich, dass der Exil-Regierungschef der Demokratischen Republik Sahara (DARS) auf ihre Einladung Österreich im kommenden Jahr besuchen werde. Damit sei klar, dass es unter einer SPÖ-geführten Bundesregierung zu einem "eindeutigen Richtungswechsel" in der Westsahara-Frage kommen werde. Es gelte, "alle Anstrengungen zu unternehmen, um Menschenrechtsverletzungen in der Westsahara zu ahnden und zu verhindern", betonte die Parlamentspräsidentin, die im Vorjahr Flüchtlingslager im Süden Algeriens besucht hatte. Es sei ein "klarer Auftrag", dass sich die einzelnen europäischen Staaten mit ihrem "politischen Mandat einsetzen, um die Menschenrechtsverletzungen in der Westsahara öffentlich zu machen" und dem Volk zur Ausübung seines Selbstbestimmungsrechts zu verhelfen, unterstrich die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Scheele bei der Veranstaltung.
Während die in Algerien etablierte DARS-Exilregierung dem vom ehemaligen US-Außenminister James Baker ausgearbeiteten UNO-Referendums-Plan zugestimmt hat, wird dieser von Marokko abgelehnt. Marokko hat große Anstrengungen unternommen, um die Westsahara durch massiven Bevölkerungstransfer an sich zu binden. Die Befreiungsorganisation "Frente Popular para la Liberacion de Saguia el Hamra y Rio de Oro" (Polisario) hatte 1976 die DARS ausgerufen, die von über achtzig Staaten anerkannt wird. 1993 hatte DARS-Präsident Mohamed Abdelaziz Österreich besucht und war vom damaligen Bundeskanzler Franz Vranitzky empfangen worden. (APA)
500 Mann der Blauhelmtruppe bleiben bis April 2014
Bayr fordert besseres MINURSO-Mandat: Menschenrechtslage überwachen
Fischerei-Vertrag mit Marokko beraube die Bewohner des Gebiets ihrer Lebensgrundlage
Abgeordnete äußern "große Besorgnis über die gravierende Verschlechterung der Lage"
Bucharaya Beyin: "Wir haben Waffen, Männer und den Willen"
Wegen Gewalt in der Westsahara - Spanische Regierung in Verlegenheit
GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius im derStandard.at-Interview über den aussichtslosen Kampf der Sahrauis um Unabhängigkeit
Das Zeltlager in Laayoune wurde gestürmt, während Regierung und Polisario-Rebellen in New York verhandeln
Übergriffe auf spanische Demonstranten in der Westsahara "nicht von marokkanischen Polizisten" begangen
Zapatero verlangte Erklärung der marokkanischen Regierung
Bei nicht genehmigter Kundgebung gegen Menschenrechtsverletzungen
Sonderbeauftragter Ross sieht wenig Chancen für Beilegung des Konflikts
Neue Sondierungsmission des UNO-Beauftragten Christopher Ross unter keinem guten Stern
Polisario kritisiert Initiative als eine Falle
Sieg für Aminatu Haidar nach 32 Tagen Hungerstreik auf Lanzarote – Preis für Marokkos Einlenken noch unklar
Jahrzehntelanger Streit um Selbstbestimmungsrecht
1976 wurde die Demokratisch-arabische Republik Sahara ausgerufen - Marokko hat den Staat bis heute nicht anerkannt - Eine Ansichtssache
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.