Telekom Austria verliert trotz Tarifreform Preiskampf mit Alternativen

10. Juli 2000, 08:06

Der Telefonriese gehört noch immer zu den teuersten Anbietern

"Mau" sehen die neuen Geschäftstarife der Telekom Austria trotz der Tarifreform vom 1. Juli gegenüber den privaten Mitbewerbern aus. Im besonders sensiblen Bereich der Business-Kunden konnte der Ex-Monopolist mit seinen neuen Tarifen kaum punkten und verliert abermals den Preiskampf gegen die Konkurrenz.

Das zeigt das neue Telekom-Ranking, das http://www.teltarif.de im Auftrag des Österreichischen Industriemagazins durchgeführt hat.

Um 31 Prozent teurer

In insgesamt drei Business-Kategorien wurde das Ranking durchgeführt: In der Kategorie der Mittelbetriebe ist die Telekom Austria nach LIBROTEL noch immer der teuerste Anbieter und durchschnittlich um 31 Prozent teurer als der neue Sieger in dieser Kategorie, der Anbieter Telecomservice.

Billig - Telecomservice

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Kategorie der Kleinbetriebe: Auch dort ist Telecomservice mit einer Ersparnis von ebenfalls rund 31 Prozent gegenüber der Telekom Austria billigster Anbieter. Teurer als die Telekom Austria ist bei den Kleinbetrieben ebenfalls nur LIBROTEL. Ein wenig Boden gut machen konnte der Ex-Monopolist Telekom in der Kategorie der Kleinstbetriebe. Dort ist die Telekom immerhin billiger als 1003 Multikom, Tele Passport, Librotel und Global 1004 Business. Sieger aber ist wiederum Telecomservice mit einer Ersparnis von immerhin noch rund 24 Prozent.(red)

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