Opera Mini will mobiles Surfen sicherer machen

3. April 2007, 14:53
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Version 3.0 des Handybrowsers unterstützt RSS-Feeds und Foto-Blogging

Der norwegische Browserspezialist Opera hat am Dienstag die neueste Version 3.0 seines Handybrowsers Opera Mini zum Download freigegeben. Das kostenlose Tool ist auf allen Java-fähigen Mobiltelefonen einsetzbar und bietet im Wesentlichen alle Funktionalitäten, die Interessierte in einem Betatest bereits ausprobieren konnten. So unterstützt die neueste Version erstmals RSS-Feeds und Foto-Blogging. Auch sollen sich Webseiten zwei Sekunden schneller als noch in der Vorgängervariante aufbauen. Ganz oben auf der Liste der Entwickler findet sich einmal mehr aber das Thema Sicherheit.

Sichere Verbindungen am Handy

"Mit Opera Mini 3.0 werden nun erstmals auch sichere Web-Verbindungen auf dem Handy unterstützt. Das ist für eine Reihe von Webvorgängen wie E-Banking, Online-Shopping, aber auch E-Mailing essentiell", erklärt Tor Odland, Communications Director bei Opera. Durch das neue Feature will Opera das mobile Surfen noch sicherer gestalten und dazu beitragen, dass bestehende Webangebote auch ohne spezielle Zusatzapplikationen von Mobiltelefonen genutzt werden können. "Dass Banken oder Online-Shops Kunden mit speziell entwickelten Zusatzapplikationen für ihre Mobilgeräte ausstatten, ist nicht zielführend. Im Prinzip sollten all diese Prozesse auch vom Webbrowser im Handy ausgeführt werden können", so Odland über die Opera-Philosophie.

Erfolg

Der kostenlose Handybrowser entwickelt sich für Opera immer mehr zu einer großen Erfolgsstory. So wird Opera Mini Herstellerangaben zufolge bereits von über acht Millionen NutzerInnen verwendet. Die eigene Geschäftsentwicklung in diesem Bereich bezeichnete der Opera-Sprecher folglich auch als außerordentlich erfreulich. So erzielt Opera mittlerweile über die Hälfte seiner Einnahmen über die Verbreitung seiner beiden mobilen Browser-Produkte Opera Mini und der kostenpflichtigen PDA-Variante Opera Mobile. Neben dem Vertrieb über die eigene Homepage profitiert das Unternehmen dabei in verstärktem Maß von Lizenzabkommen mit Netzbetreibern und Geräteherstellern.(pte)

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