Kanarische Inseln im Linux-Fieber

17. Jänner 2007, 14:03
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Gesamtes Schulsystem wird von Windows auf Linux umgestellt - 350.000 Anwender tippen bald auf Open-Source

Insgesamt 35.000 Computer in 1100 Schulen will die Regierung der Kanarischen Inseln im Zuge des Medusa-Projekts von der Software des IT-Riesen Microsoft auf OpenSource-Programme umstellen. Der Umstieg von Windows auf Linux wird von der Distribution mEDUXa getragen, dass nun in der Version 1.0 erhältlich ist.

Co-Existenz

Wie die Entwickler des freien Betriebssystems erklären, ist das Ziel des Angebots, den rund 325.000 Anwendern die selbe Funktionalität anzubieten, die auch Windows böte, um eine Co-Existenz der Systeme zu ermöglichen. Momentan seien die Schüler und Lehrer ausschließlich auf Windows und das Microsoft Active Directory angewiesen.

Entwicklung

Die Regierung hat lokal angesiedelte freie Software-Unternehmen für die Entwicklung und Ausführung des Projekts beauftragt. Man halte sich laut des offiziellen Statements an die jene Richtlinien, wie sie das Debian-Projekt definiere, inkludiere aber auch Applikationen, die nur für Bildungszwecke zur freien Distribution bereitstehen. (red)

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